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Alexa, spiel Déjà-Vu von Beyoncé!

Originaltitel:
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Reihe:
LOVE NXT 2 von 3
Seiten: 464
Preis: 12,90 €, Klappenbroschur
ISBN: 9783736313057
Erscheinungsdatum: 28.08.2020

Vor ein paar Monaten haben wir When We Dream gelesen und rezensiert. Was aus Neugierde und einer harschen Diskussion auf Twitter entstand, ist für uns mittlerweile zum Guilty Pleasure geworden. Vor allem nachdem wir bei When We Dream ja nicht mit Kritik gegeizt haben, waren wir gespannt, ob sich das im zweiten Teil geändert hat. So viel sei verraten – an einer Stelle im Buch hatten wir auf jeden Fall so etwas wie Gänsehaut…

Nachdem When We Dream mit einem Cliffhanger geendet hat, waren wir ziemlich gespannt, wie es weitergehen würde. Anne Pätzold hat gegen Ende des ersten Buches ziemlich aufs Gas getreten und nachdem wir Ella und Jae-yong ja nun kennengelernt hatten, war ein üppiges Plot-Buffet für Band 2 hergerichtet. Wer sich noch an die Zeiten von Buffets vor Corona erinnern kann, der wird sicher auch wissen, dass man, obwohl man das Essen schon riechen und sehen kann, doch manchmal noch ein bisschen warten muss. Und ein bisschen war in diesem Fall ein gutes Drittel des Buches.

When We Fall liest sich am Anfang ähnlich wie das erste Buch. Ella ist allein, ihr geht es nach den Vorkommnissen aus dem vorherigen Buch nicht sehr gut und sie spricht eigentlich nur mit ihrer Arbeitskollegin, ihrem Studienkollegen Matt oder ihrer noch immer in Australien weilenden Freundin Erin. Viel passiert also nicht und das ändert sich auch erst, als Ella sich doch wieder dazu entscheidet, gegen jede Vernunft und eventuelle Lektionen aus dem ersten Teil Jae-yong auf eine erneute Nachricht zu antworten. An dieser Stelle wird klar, wie schwierig die Logistik der Reihe eigentlich ist. Denn Ella und Jae-yong sehen sich nicht nur maximal ein, zwei Mal pro Buch, sondern der Großteil ihrer Beziehung findet nur über Nachrichten und Videocalls statt. Was im ersten Teil noch eine spannende Dynamik war, die gut funktionierte, lässt in Teil 2 eher zu wünschen übrig. Ähnlich wie der Plot zu Beginn werden die Chats und Gespräche repetitiv.

Nein wirklich! Wir hatten Gänsehaut!

Als das Buch sich von seinem Vorgänger langsam aber sicher löst, überrascht die Autorin mit einer Szene, die uns beiden Gänsehaut beschert hat. Zum ersten Mal sieht Ella Jae-yong live in „seinem Element“, als sie mit ihrer kleinen Schwester Liv ein Konzert seiner Band besucht. Dabei werden Ellas Emotionen und die Atmosphäre im Stadion so einfühlsam und fesselnd geschildert, sodass man gar nicht anders kann, als sich von der Szene mitreißen zu lassen. Wie Ella fühlt man sich nach dem Konzert fast ein bisschen hibbelig und so, als hätte man tatsächlich gerade selbst im Publikum gestanden und mitgesungen. In Zeiten von Semi-Lockdowns und Corona ein nicht zu verachtendes Leseerlebnis und auch der Beweis dafür, dass die Autorin mit Worten umgehen kann. Das zeigt sie auch im Umgang mit den mentalen und psychischen Auswirkungen, die Ella aus Band 1 mitgenommen hat. Die Autorin beweist an manchen Stellen sehr viel Fingerspitzengefühl, was einen das ein oder andere Mal zustimmend nicken lässt, weil man selbst vielleicht schon einmal dasselbe erlebt oder dasselbe gespürt hat.

Weiblich, 19, sucht Spannungsbogen

Das Buch hatte sich gerade durch die Konzertszene von seinem schwachen Start erholt, als der Spannungsbogen alsbald auch schon wieder abflachte. Obwohl danach noch ein bisschen „emotional bonding“ folgt, bleibt der übergeordnete Plot da, wo er gefühlt schon die ganze Zeit war. Große Entwicklungen gibt es nicht und ungefähr 80 Seiten vor Schluss fragt man sich, was eigentlich noch kommen soll. Denn die Situation ist nicht nur verfahren, es gibt auch keinerlei Anzeichen dafür, dass auf einen Höhepunkt zugesteuert wird. Das Buch tröpfelt einfach nur so vor sich hin und macht es einem schwer dranzubleiben. Erst auf den letzten Seiten werden die Weichen für Drama und große Entscheidungen in Band 3 gelegt.

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod

Fühlte sich der Schreibstil von When We Dream noch wie eine To-Do Liste an, die abgearbeitet werden musste, so besticht When We Fall leider durch die vermehrte Nutzung der geliebten „…“ als Stilmittel und Genitiven, die ihre wahre Identität hinter einer Fassade aus Dativen verbergen. Beides ist in gesunder Dosis durchaus verständlich, aber als Rudeltier beim Lesen irgendwann nur noch lästig. Besonders die „…“ machen an manchen Stellen nur wenig Sinn und unterbrechen nicht nur den Lesefluss, sondern lassen einen sich auch irgendwann darüber wundern, was da wohl alles ungesagt bleibt…

„New Adult“ – mehr als Sex?

Nicht erst in den letzten Wochen wurde immer öfter betont, dass New Adult Bücher mehr als Sex sind. Zu Recht! Themen, Protagonist:innen, etc. unterscheiden sich maßgeblich von denen aus der Young Adult Ecke. Und trotzdem entsteht nach dem sehr züchtigen ersten Buch in When We Fall der Eindruck, dass auch in Sachen Sex ein bisschen aufs Gas getreten werden musste. Die Beziehung von Ella und Jae-yong entwickelt sich dahingehend eindeutig und auch wenn das der natürliche Lauf der Dinge ist – ganz rund fühlte sich das nicht an. Gerade in zwei, drei Schlüsselszenen wirkte die körperliche Nähe zwischen den beiden unbeholfen und eckig. Der Funke wollte auf uns nicht so richtig überspringen und so versuchten wir mehr schlecht als recht, durch diese Momente zu kommen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Im Dezember erscheint mit When We Hope der dritte und letzte Band der Reihe – und wir sind immer noch gespannt. Gespannt darauf, wie die Autorin die Probleme aus den ersten beiden Teilen lösen will. Gespannt darauf, wie sich der Schreibstil weiterentwickelt. Und gespannt darauf, wer sein bisheriges Leben aufgeben muss – Ella oder Jae-yong? Wer weiß, vielleicht überrascht uns die Autorin zum Schluss mit einem fulminanten Finale, dass uns von den Socken haut. We hope, you hope – J-Hope!


[Rezension] Pain of Today

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-
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Promises of Forever 2
Seiten: 240
Preis: 2,99 €, E-Book
ISBN: -
Erscheinungsdatum: 15.08.2014

Die Handlung

Bree, ihres Zeichen beste Freundin von Violet aus Lines of Yesterday, liebt das Leben, ihre Freunde und unkomplizierte One-Night-Stands. Gefühle sind nicht ihr Ding, versucht sie sich zumindest einzureden, obwohl sie heimlich schon seit Jahren für Violets Jetzt-Ex-Freund Jared schwärmt. Als sie nach einer Party und viel Alkohol mit ihm im Bett landet, ist ihr schlechtes Gewissen riesig. Dass Bree am nächsten Morgen dann ausgerechnet Violets Teamkollegen Rob über den Weg läuft, der sie vor ein paar Monaten gnadenlos abblitzen ließ, macht die Sache nicht unbedingt besser. Und wie das Schicksal so spielt, läuft sie ihm von da an ständig über den Weg.

Das war gut

Auch dieses Buch ist wieder sehr kurzweilig. Mir ist nicht mal aufgefallen, dass es vom Umfang her länger als Lines of Yesterday ist. Die Figuren sind wieder (fast) alle sympathisch und auch realistisch ausgearbeitet.

Bree und Rob sind kein lahmer Aufguss von Violet und Devin, sondern eigenständige Charaktere, die sich gut von dem Protagonistenpaar aus Band 1 unterscheiden. Ist ja leider auch nicht immer selbstverständlich.

Ich fand es sehr gut, dass im Gegensatz zu 0-8-15 Liebesgeschichten Brees „Lebensstil“ nicht verurteilt wird und auch nicht im Zentrum steht. Sie macht was ihr gefällt und kümmert sich (zumindest bei den meisten) nicht darum, was die Leute denken.

Das hat mir nicht gefallen

Das ewige Hin und Her und Gejammer war mir dann doch zu viel des Guten. Katy Perrys „Hot N Cold“ passt wie die Faust aufs Auge, wenn man Robs Verhalten beschreiben möchte. In der Rezension zum Vorgänger war ich noch sehr dankbar für das Fehlen des Bad Boys ohne Last der Welt auf den Schultern. Ein Bad Boy ist Rob nicht, aber die Last trägt er über weite Strecken des Buches mit sich herum, ohne mal den Mund aufzumachen. SEUFZ!

Und daraus folgt

Immer noch unterhaltsam, immer noch angenehm zu lesen, aber leider nicht so gut wie Teil 1, da mir das Dramarama nicht ganz so gefallen hat, besonders zum Ende hin. Für Teil 3 würde ich mich ja über Addison als Hauptfigur freuen. War ihre Collegewahl vielleicht ein Teaser darauf? Schön wärs :)

Die Reihe

Lines of Yesterday Pain of Today Hope of Tomorrow (Promises of Forever, #3)


Mead, Richelle: Frostbite

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Reihe:
Vampire Academy 2 von 6
Seiten: 327
Preis: $8.99, Taschenbuch
ISBN: 9781595141750
Erscheinungsdatum: 10.04.2008

A Cup of English Reads, please! Shortcut

Lang lang ists her, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Im Rahmen von Sandys Englischchallenge möchte ich mich nun endlich wieder dazu motivieren, mehr Bücher in ihrer Originalsprache zu lesen. Und was bietet sich da mehr an, als bei dieser Gelegenheit die Vampire Academy Reihe weiterzulesen und im Idealfall sogar zu beenden? :)

Band 2 also. Ich weiß noch, dass ich den ersten Teil nur so lala fand. Vampire halt wieder, von denen hatte ich erstmal genug. Inzwischen ist allerdings schon einige Zeit seit meiner letzten Vampirlektüre vergangen (ich hoffe ich lüge nicht XD) und so gefiel mir der zweite Band sehr gut. Diesmal wird es ernst, denn einige Strigori haben sich ganz untypischerweise zu einer Gruppe zusammengeschlossen und ermorden gezielt blaublütige Moroifamilien. Die gesamte Vampirakademie macht daraufhin einen „Ausflug“ in ein Skigebiet, um die Schüler und deren Familien besser beschützen zu können. Aber natürlich läuft nicht alles wie geplant, sodass Rose und ihre Freunde in große Gefahr geraten.

Rose ist mir als Charakter sehr sympathisch, auch wenn mich ihre Schwärmerei für Dimitri nicht sonderlich interessiert. Immer diese schicksalhafte Romeo & Julia Liebe, so langsam werde ich dagegen glaube ich immun *gähn* Bis auf seine schweigsame Art und den russischen Akzent fällt mir ehrlich gesagt auch nichts ein, wodurch Dimitri hervorstechen soll. Da war Mason sehr viel zugänglicher.

Es ist jetzt einen Monat her, dass ich das Buch gelesen habe und ich kann mich nur noch schemenhaft an Einzelheiten erinnern. Das spricht nicht gerade FÜR die Reihe, unterhalten hat mich das Buch aber trotzdem, zumindest für den Moment XD Jetzt bin ich gespannt auf die weiteren Teile, Nr. 3 lese ich gerade. Ich gönne Rose ja ihr Happy End, kann es aber auch verschmerzen, wenn es am Ende doch nichts wird. Mal sehen was noch so passiert!

Die Reihe

Vampire Academy (Vampire Academy, #1) Frostbite (Vampire Academy, #2) Shadow Kiss (Vampire Academy, #3) Blood Promise (Vampire Academy, #4) Spirit Bound (Vampire Academy, #5) Last Sacrifice (Vampire Academy, #6)


Han, Jenny: Ohne dich kein Sommer

Originaltitel:
It's Not Summer Without You
Autor/in:

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Themen:
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Reihe:
Sommer 2 von 3
Seiten: 256
Preis: 14,90 €, Trade Paperback
ISBN: 9783446238923
Erscheinungsdatum: 06.02.2012

Ohne dich kein Sommer ist der zweite Teil von Jenny Hans Sommertrilogie, kann aber auch gut ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen werden, da vorangegangene Ereignisse nochmals erklärt werden. Wer Teil 1 noch lesen möchte oder schon gelesen hat, für den gilt natürlich Spoilerwarnung!

Ein Jahr ist der letzte unbeschwerte Sommer von Belly her. Das erste Mal fährt sie nicht mit ihrer Familie ins Sommerhaus nach Cousins, sondern bleibt zuhause. Der Grund dafür ist, dass Suzannah, die beste Freundin von Bellys Mutter und Besitzerin des Sommerhauses, zwei Monate zuvor gestorben ist. Letztendlich ist daran auch Bellys Beziehung zu Conrad, Suzannahs älterem Sohn, gescheitert. Belly trauert der schönen Zeit hinterher und obwohl der Sommer immer ihre liebste Jahreszeit war, wünscht sie sich jetzt, dass er möglichst schnell vorüberzieht.
Als Conrads Bruder Jeremiah anruft und Belly um Hilfe bittet, weil Conrad verschwunden ist, zögert sie nicht lange. Sie sieht ihre Chance gekommen, mit Conrad wieder ins Reine zu kommen, sich für ihre grausamen Worte zu entschuldigen, die sie ihm bei der Beerdigung an den Kopf geworfen hat. Und so finden sich die drei Jugendlichen – vielleicht das letzte Mal – zusammen im Sommerhaus wieder. Während sie gemeinsam um den Erhalt ihrer zweiten Heimat kämpfen, müssen sich alle drei über ihre Gefühle klar werden. Ergänzt wird die Geschichte durch Erinnerungen an vergangene Zeiten, die teils aus Bellys, teils aus Jeremiahs Sicht erzählt werden.

Endlich wieder zurück in Cousins! Wie schon im ersten Teil vermag es die Autorin, dem Leser die Gefühle und Stimmungen der Figuren perfekt zu vermitteln. Sie fängt den Sommer so gut ein, dass man selbst glaubt am Strand zu sitzen. Aber auch die Trauer um Suzannah ist praktisch greifbar, nicht nur einmal wäre ich fast in Tränen ausgebrochen, als Belly oder Jeremiah über sie reden.

Belly möchte „ihren“ beiden Jungs wirklich zur Seite stehen, ihnen unter die Arme greifen und bei der Trauerbewältigung helfen. Conrad ist noch immer ihre große Liebe, aber er blockt Bellys Annäherungsversuche ab und ignoriert sie so gut wie möglich. Sein verschlossener Charakter macht es nicht leicht ihn gern zu haben, auch wenn hinter der Fassade ein liebenswerter und verletzlicher junger Mann verborgen zu sein scheint. Im dritten und letzten Buch soll ein Teil der Geschichte wohl aus seiner Sicht erzählt werden. Dies wird es hoffentlich leichter machen, Conrads Verhalten zu verstehen.

Bis dahin schlägt mein Herz aber auf jeden Fall für Jeremiah, der liebenswert und witzig ist und sich sehr um das Wohlergehen von Belly bemüht. Es müssen doch nicht immer die verschlossenen, mürrischen Typen sein, die attraktiv sind!

Ohne dich kein Sommer ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teils. Belly entwickelt sich weiter, legt kindische Verhaltensweisen ab und wird so langsam erwachsen. Ich drücke ihr die Daumen, dass sie im letzten Band das große Glück findet und nach vorne blicken kann.

Die Serie