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Ich bin Nummer Vier

Originaltitel: I am Number Four
Jahr: 2011
Länge: 109 Minuten
Genre: Action, SciFi, Teenie-Romanze
Reihe: Das Erbe von Lorien 1 von 6
Regie: D.J. Caruso
Schauspieler: Alex Pettyfer, Dianna Agron

| Darum geht’s
Unbemerkt von der Menschheit lebt auf der Erde eine Gruppe von Außerirdischen vom Planeten Lorien, immer auf der Flucht vor den feindlichen Mogadori. Neun Kinder und ihre Betreuer, genannt Cêpan, waren es, als sie auf der Erde ankamen. Drei Kinder wurden über die Jahre getötet. Einer der überlebenden Sechs ist John Smith, inzwischen 15 Jahre alt und gerade frisch nach Paradise, Ohio gezogen. Innerlich hat er sich bereits darauf eingestellt, bald wieder umziehen zu müssen, denn John ist Nummer Vier. Die neun Kinder Loriens können nur in einer bestimmten Reihenfolge getötet werden und John ist der nächste auf der Liste. Beim kleinsten Anzeichen von Gefahr wird sein Cêpan Henri ihre Flucht in die Wege leiten.
Doch dann lernt John an seiner Schule Sarah kennen und verliebt sich in sie. Sie ist für ihn Grund genug, in der Stadt zu bleiben. Er beschließt nicht länger weglaufen, sondern sich seinen Feinden zu stellen. Und bringt damit nicht nur sich selbst in Gefahr.

| Fangirlfaktor
Alex Pettyfer ist auf dem besten Weg, der neue Robert Pattinson zu werden. Der arme Junge. Ich wünsche es ihm nicht. Auf jeden Fall kann sich Alex im Gegensatz zu Robert sehr gut oben ohne blicken lassen ;-) Gleeks freuen sich über „Quinn Fabray“ Dianna Agron als Sarah und Supernatural-Fans erkennen Jake Abel als Mark wahrscheinlich wieder. Für alle, die das Teeniekreischalter bereits erfolgreich hinter sich gebracht haben, bietet Timothy Olyphant als Henri was fürs Auge.

| Unterhaltungswert
Ich fand den Film super und kann mir auch gut vorstellen, die (hoffentlich) noch folgenden fünf Verfilmungen anzusehen. Neben der obligatorischen Teenie-Romanze gibt’s eine gute Portion Action und endlich mal wieder Aliens, yay. I SciFi! Lesern des Buches wird auffallen, dass Johns Geschichte für den Film etwas hochdramatisiert wurde, mich hat das aber nicht gestört. Auch die „Vorverlegung“ eines wichtigen Ereignisses und die Nicht-Existenz eines gewissen Steins erschienen mir logisch, um Johns Kampf gegen die Mogadori spannungsgeladener werden zu lassen.

| Fazit
Wer dank Twilight und Co. genug von Teenie-Schnulzen hat, wird auch um diesen Film einen Bogen machen. Alle anderen erwartet spannendes Popcornkino mit viel Action, einer Prise Romantik und ein paar lustigen Comedyeinlagen.