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TV Serie: Harper’s Island


Harper’s Island wird als Horrorthriller- und Mysteryserie beschrieben. Die Serie war von Anfang an als 13-Teiler geplant, sodass am Ende keine Fragen offen bleiben. In den USA lief die Serie von April bis Juli 2009, ProSieben legte dann im August 2009 mit der deutschen Ausstrahlung recht schnell nach.

| Worum geht’s?
Anlässlich der Hochzeit ihres besten Freundes Henry kehrt Abby nach sieben Jahren auf ihre Heimatinsel Harper’s Island zurück. Das freudige Ereignis wird von einer traurigen Vergangenheit überschattet, denn sieben Jahre zuvor ermordete ein Mann namens John Wakefield sechs Menschen auf der Insel, darunter Abbys Mutter. Ihr Vater, der Sheriff, erschoss John Wakefield schließlich in Notwehr und beendete damit die Mordserie. Doch noch bevor die Hochzeitsgesellschaft die Insel erreicht, beginnt das Morden erneut. Zunächst verschwinden einige Freunde des Brautpaars unbemerkt, doch nur kurze Zeit später wird allen klar, dass die Insel zur tödlichen Falle wird. Und der Mörder befindet sich unter ihnen!

Abby Mills Abby Mills lebte bis zu den John-Wakefield-Morden auf Harper’s Island und wurde danach von ihrem Vater fortgeschickt. Sie kehrt mit gemischten Gefühlen zurück, denn sie hat nicht nur ihren Vater im Streit verlassen, sondern sich auch nicht von ihrem damaligen Freund Jimmy verabschiedet, geschweige denn in den letzten sieben Jahren gemeldet. Henry zuliebe setzt sie sich trotzdem mit ihrer Vergangenheit auseinander. Nicht ihre klügste Entscheidung, aber wer rechnet denn auch damit, dass jemand einer kompletten Hochzeitsgesellschaft nach dem Leben trachtet?
Henry Dunn Henry Dunn ist Abbys bester Freund aus Kindheitstagen und der Bräutigam. Er liebt seine Verlobte Trish über alles und versucht sich gegen ihren herrischen Vater zu behaupten, der Henry nicht als Schwiegersohn akzeptieren will, wahrscheinlich weil Henry nicht aus reichem Hause stammt. Henrys „schwieriger“ Bruder J.D. gilt als Hauptverdächtiger der Morde und auch Henry selbst zweifelt lange Zeit an ihm.
Trish Wellington Trish Wellington ist Henrys Verlobte und stammt aus einer reichen Familie, was man ihr auch ansieht. Dankenswerterweise widerspricht sie aber dem gängigen Klischee der zickigen und verwöhnten reichen Erbin. Stattdessen ist sie zuvorkommend und nett und bemüht sich darum, dass alle miteinander auskommen. Ihr Vater bestellt Trishs Ex-Freund Hunter auf die Insel, weil er die Hochzeit verhindern will, aber Trish bleibt Henry treu.

| Wer spielt mit?
Nach Aussage der Produzenten ist Harry Hamlin alias Onkel Marty das bekannteste Gesicht der Serie, mir sagt er allerdings nichts XD Dafür kenne ich aber natürlich die Darsteller von Trish und dem Sheriff umso besser, denn es handelt sich um Katie Cassidy und Jim Beaver aus (u.a.) Supernatural <3 Allgemein war mein Fangirlgekreische in der ersten Episode echt hoch. Denn ich erkannte noch Chris Gauthier als Malcolm (Eureka), Gina Holden als Shea (2. Episode von Supernatural) und natürlich Richard Burgi als Trishs Vater, der in Desperate Housewives Susans nervigen Ex-Mann gespielt hat.

| Was ist so toll an der Serie?
Mal abgesehen von dem bescheuerten Ende, das fast so dämlich wie das esoterische Alternativende von Final Destination war*, gefällt mir das Konzept einer Eventserie, die in 13 Episoden die komplette Geschichte erzählt, wirklich wirklich gut. Der Ekelfaktor war für mich sehr hoch, sodass ich des Öfteren mal dezent am Bildschirm vorbeischielen musste. Manchmal hätte ich mich auch gerne hinter der Couch versteckt, aber…die steht an der Wand. Mist.
Die länger überlebenden Charaktere sind mir teilweise sehr ans Herz gewachsen, vor allem (sorry, das ist dann jetzt wohl ein Spoiler) das Pärchen Cal und Chloe. Die waren so süß zusammen <3 Der Hauptreiz der Serie ist es natürlich, schon vor der Enthüllung den Mörder herauszufinden. Fand ich sehr schwierig, da ich überhaupt nicht wusste, wer denn jetzt alles infrage kommt. Das obere Bild ist in der DVD-Ausgabe nämlich nur teilweise abgebildet. Von daher: ich habe es NICHT vorher herausgefunden. Zusätzlich schwierig gemacht wurde es aber auch dadurch, dass selbst die Darsteller bis kurz vor dem Ende nicht wussten, wer der Mörder ist. Der Böse konnte also die ganze Zeit über ganz nett und freundlich spielen, denn er wusste ja gar nicht, dass er auch eine psychopathische Seite hat. | Diese Episoden sollte man auf keinen Fall verpassen
Wer keinen Mord verpassen will, der muss auch alle Episoden gucken (Mein Gott, wie das wieder klingt!). Die großen Erklärungen gibts aber erst bei Nr. 12 und 13.

Als zusätzliches Schmankerl gibt es den Blog von Co-Executive Producer Karim Zreik, der als „The Assassin“ die undankbare Aufgabe hatte, den Darstellern von ihrem Serientod zu berichten. Sehr amüsanter Einblick hinter die Kulissen :D

*Ich hab keine Ahnung, warum mir das als Vergleich sofort einfiel. Es war aber auch echt dämlich!

Erster Eindruck: Fringe


Fringe lief 2009 bei Pro7 an und hat mich damals nicht sonderlich interessiert, auch weil die Vorschau schon so eklig war. Da jetzt allerdings die zweite Staffel ausgestrahlt wird, wollte ich nun doch wissen, was an der Serie dran ist und habe die ersten Episoden geschaut.

| Worum geht’s?
Olivia Dunham wird als FBI-Agentin zu einem Flugzeugabsturz gerufen, hinter dem sich mehr verbirgt, als zunächst geahnt. Der Leiter der Ermittlungen, Phillip Broyles von Homeland Security, rekrutiert im weiteren Verlauf Olivia, den leicht verrückten Professor Dr. Walter Bishop und dessen Sohn Peter, der seinen Vater beaufsichtigt, für weitere merkwürdige Fälle dieser Art. Gemeinsam beschäftigt sich das ungleiche Trio von nun an mit unerklärlichen Ereignissen, die Homeland Security als „Das Schema“ bezeichnet.

| Wer spielt mit?
Anna Torv als Olivia Dunham, Joshua Jackson (kennt man aus Dawson’s Creek) als Peter Bishop und John Noble als Dr. Walter Bishop. Phillip Broyles wird von Lance Reddick dargestellt, der auch bei Lost mitgespielt hat *__*

| Eindruck
Fringe wird ja gerne mit Akte X verglichen. Klar geht es in beiden Serien um unerklärliche Fälle, aber sonst sehe ich da nicht wirklich Gemeinsamkeiten. Vor allem die Tatsache, dass in Fringe die unerklärlichen Ereignisse auch gern mit ebenso unerklärlichen Ermittlungsmethoden gelöst werden, ist anders als bei Akte X. Die Charaktere sind mir auf jeden Fall sympathisch und Walters zerstreute Art ist immer für einen Lacher gut.

| Ausblick
Ich habe bisher 8 von 20 Episoden der ersten Staffel gesehen. Leider zu spät angefangen, um noch bis zum Start der zweiten Staffel aufzuholen. Die erste neue Folge am Montag habe ich dann direkt mal ausgelassen, aber ab nächste Woche werde ich wohl auch beim Mystery Montag einschalten XD