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TV Serie(npilot): Delirium


Als Lauren Oliver letztes Jahr im Januar bekannt gab, dass ihre Amor-Trilogie als TV Serie adaptiert würde, haben sich sicherlich viele Fans gefreut. Umso größer der Aufschrei, als nur fünf Monate später feststand, dass der gedrehte Pilot nicht in Serie gehen würde. Nun, ein Jahr später, kann man sich dank Hulu (zumindest in den USA) den abgelehnten Piloten anschauen.

| Worum geht’s?
In der Welt von Delirium ist Liebe eine Krankheit, deren Heilung die Einwohner mit Erreichen des 18. Lebensjahres verabreicht bekommen. Lena Haloway kann es kaum erwarten, die Prozedur hinter sich zu bringen. Aber wie das Schicksal nun mal spielt, lernt sie kurz vor ihrer Heilung den Polizisten Alex kennen und verliebt sich in ihn infiziert sich mit der Krankheit.

| Wer spielt mit?
Emma Roberts, die Nichte von Julia Roberts, spielt Lena. Kennt man u.a. aus „Wir sind die Millers“ oder der dritten Staffel American Horror Story (da ist sie allerdings nicht so brav wie hier). Außerdem noch Daren Kagasoff als Alex. Hatte vorher eine Hauptrolle in „The Secret Life of the American Teenager“. Und Gregg Sulkin spielt Julian. Davor hatte er anscheinend einen längeren Handlungsbogen in „Die Zauberer vom Waverly Place“ (kicher) und war in vier Episoden von „Pretty Little Liars“ zu sehen.

| Eindruck
Ich kann verstehen, dass nach dem Piloten keine Serie bestellt wurde. Erstmal das Offensichtlichste: die erste Episode deckt die Handlung des kompletten ersten Bandes ab. Hallo? Wie viele Episoden sollten das werden, drei?

Leider kam für mich selbst in Actionszenen überhaupt keine Spannung auf, alles wirkte so undramatisch. Die merkwürdigen Schnitte trugen wahrscheinlich dazu bei, ständig wurde schwarz ausgeblendet oder das Tempo durch Szenenwechsel gedrosselt. Ich fand es außerdem schwierig, den Charakteren zu folgen. Buchlesern, die sich noch an die Handlung erinnern, mag das leichter gefallen sein. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was dieser Julian da eigentlich soll. Hab ich den echt komplett vergessen oder kam der im ersten Buch noch nicht vor?? Es wäre besser gewesen, man hätte sich in der ersten Episode mehr auf Lena konzentriert, vor allem weil mir Julians Hanslungsstrang jetzt auch nicht so wichtig erschien. Vielmehr wandert er die meiste Zeit ratlos durchs Bild und runzelt die Stirn.

Fazit: allein vom Eindruck des Piloten her scheinen wir da nicht viel verpasst zu haben. Kann aber natürlich sein, dass die Serie aber der zweiten Episode total genial geworden wäre. Wir werden es leider nicht erfahren.

Ich bin Nummer Vier

Originaltitel: I am Number Four
Jahr: 2011
Länge: 109 Minuten
Genre: Action, SciFi, Teenie-Romanze
Reihe: Das Erbe von Lorien 1 von 6
Regie: D.J. Caruso
Schauspieler: Alex Pettyfer, Dianna Agron

| Darum geht’s
Unbemerkt von der Menschheit lebt auf der Erde eine Gruppe von Außerirdischen vom Planeten Lorien, immer auf der Flucht vor den feindlichen Mogadori. Neun Kinder und ihre Betreuer, genannt Cêpan, waren es, als sie auf der Erde ankamen. Drei Kinder wurden über die Jahre getötet. Einer der überlebenden Sechs ist John Smith, inzwischen 15 Jahre alt und gerade frisch nach Paradise, Ohio gezogen. Innerlich hat er sich bereits darauf eingestellt, bald wieder umziehen zu müssen, denn John ist Nummer Vier. Die neun Kinder Loriens können nur in einer bestimmten Reihenfolge getötet werden und John ist der nächste auf der Liste. Beim kleinsten Anzeichen von Gefahr wird sein Cêpan Henri ihre Flucht in die Wege leiten.
Doch dann lernt John an seiner Schule Sarah kennen und verliebt sich in sie. Sie ist für ihn Grund genug, in der Stadt zu bleiben. Er beschließt nicht länger weglaufen, sondern sich seinen Feinden zu stellen. Und bringt damit nicht nur sich selbst in Gefahr.

| Fangirlfaktor
Alex Pettyfer ist auf dem besten Weg, der neue Robert Pattinson zu werden. Der arme Junge. Ich wünsche es ihm nicht. Auf jeden Fall kann sich Alex im Gegensatz zu Robert sehr gut oben ohne blicken lassen ;-) Gleeks freuen sich über „Quinn Fabray“ Dianna Agron als Sarah und Supernatural-Fans erkennen Jake Abel als Mark wahrscheinlich wieder. Für alle, die das Teeniekreischalter bereits erfolgreich hinter sich gebracht haben, bietet Timothy Olyphant als Henri was fürs Auge.

| Unterhaltungswert
Ich fand den Film super und kann mir auch gut vorstellen, die (hoffentlich) noch folgenden fünf Verfilmungen anzusehen. Neben der obligatorischen Teenie-Romanze gibt’s eine gute Portion Action und endlich mal wieder Aliens, yay. I SciFi! Lesern des Buches wird auffallen, dass Johns Geschichte für den Film etwas hochdramatisiert wurde, mich hat das aber nicht gestört. Auch die „Vorverlegung“ eines wichtigen Ereignisses und die Nicht-Existenz eines gewissen Steins erschienen mir logisch, um Johns Kampf gegen die Mogadori spannungsgeladener werden zu lassen.

| Fazit
Wer dank Twilight und Co. genug von Teenie-Schnulzen hat, wird auch um diesen Film einen Bogen machen. Alle anderen erwartet spannendes Popcornkino mit viel Action, einer Prise Romantik und ein paar lustigen Comedyeinlagen.

Erster Eindruck: Fringe


Fringe lief 2009 bei Pro7 an und hat mich damals nicht sonderlich interessiert, auch weil die Vorschau schon so eklig war. Da jetzt allerdings die zweite Staffel ausgestrahlt wird, wollte ich nun doch wissen, was an der Serie dran ist und habe die ersten Episoden geschaut.

| Worum geht’s?
Olivia Dunham wird als FBI-Agentin zu einem Flugzeugabsturz gerufen, hinter dem sich mehr verbirgt, als zunächst geahnt. Der Leiter der Ermittlungen, Phillip Broyles von Homeland Security, rekrutiert im weiteren Verlauf Olivia, den leicht verrückten Professor Dr. Walter Bishop und dessen Sohn Peter, der seinen Vater beaufsichtigt, für weitere merkwürdige Fälle dieser Art. Gemeinsam beschäftigt sich das ungleiche Trio von nun an mit unerklärlichen Ereignissen, die Homeland Security als „Das Schema“ bezeichnet.

| Wer spielt mit?
Anna Torv als Olivia Dunham, Joshua Jackson (kennt man aus Dawson’s Creek) als Peter Bishop und John Noble als Dr. Walter Bishop. Phillip Broyles wird von Lance Reddick dargestellt, der auch bei Lost mitgespielt hat *__*

| Eindruck
Fringe wird ja gerne mit Akte X verglichen. Klar geht es in beiden Serien um unerklärliche Fälle, aber sonst sehe ich da nicht wirklich Gemeinsamkeiten. Vor allem die Tatsache, dass in Fringe die unerklärlichen Ereignisse auch gern mit ebenso unerklärlichen Ermittlungsmethoden gelöst werden, ist anders als bei Akte X. Die Charaktere sind mir auf jeden Fall sympathisch und Walters zerstreute Art ist immer für einen Lacher gut.

| Ausblick
Ich habe bisher 8 von 20 Episoden der ersten Staffel gesehen. Leider zu spät angefangen, um noch bis zum Start der zweiten Staffel aufzuholen. Die erste neue Folge am Montag habe ich dann direkt mal ausgelassen, aber ab nächste Woche werde ich wohl auch beim Mystery Montag einschalten XD