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Tell Me A Lie

Terumi wird von zwei Typen angegriffen, als sie spät abends alleine vom Einkaufen nach Hause geht. Ein gutaussehender junger Mann kommt ihr zu Hilfe. Aber Terumi bedankt sich nicht, sondern wirft ihm an den Kopf, dass er der Schlimmste sei.
Als sie ihren Freundinnen am nächsten Tag von ihrem Erlebnis erzählt, können sie nicht fassen, dass sie den Mann nicht nach seiner E-Mail gefragt hat. Aber Terumi durchschaut die beiden. In Wirklichkeit sind sie eifersüchtig. Ihre Freundinnen schieben es auf Terumis guten sechsten Sinn, denn sie wissen nicht, dass Terumi ihre wahren Gedanken hören kann. Seit ihrer Geburt besitzt sie die Fähigkeit, die wahren Gedanken der Personen zu hören, wenn sie sie ansieht. Aus diesem Grund merkte sie sofort, dass ihr vermeintlicher freundlicher Retter die zwei Schläger in Wahrheit selbst engagiert hatte, um sich an sie ranzumachen. Die meiste Zeit über wünscht Terumi sich, ihre Fähigkeit nicht zu haben, aber manchmal ist sie auch ganz nützlich. Z. B. kann sie die wahren Gedanken eines Klassenkameraden hören, der wegziehen muss. Er tut so, als ob er froh ist, endlich weg zu sein und es nichts gibt, was erinnernswert wäre, aber in Wirklichkeit denkt er, dass er nichts vergessen wird. Terumi wünscht ihm daraufhin alles Gute.

Titel:
Tell Me A Lie

Erscheinungsjahr(e)
2007

Bände:
keiner, Kurzgeschichte

Charaktere

Tell Me A Lie: Arai Terumi Arai Terumi hat die Fähigkeit, die wahren Gedanken einer Person hören zu können, indem sie diese ansieht. Diese Gabe kann sehr unangenehm sein und Terumi wünscht sich meistens, dass sie sie nicht hätte, aber manchmal schützt sie sie auch vor Menschen wie ihrem vermeintlichen Retter.

Der Retter kommt Terumi zu Hilfe, als sie angegriffen wird. Hinter seinem freundlichen Lächeln verbirgt sich allerdings ein lüsterner Perverser, der die zwei Schläger für ihren Angriff bezahlt hat, nur damit er eine Frau aufreißen kann.

Der namenlose Mitschüler ist in derselben Klasse wie Terumi und wird aufgrund der Arbeit seines Vaters umziehen. Er gibt sich schroff und unfreundlich und sagt, dass nichts, was er in dieser Klasse erlebt hat, es wert wäre sich daran zu erinnern. Aber in Wirklichkeit denkt er, dass er nichts von alledem vergessen wird. Als Terumi ihm alles Gute wünscht, ist er verdutzt, weil er absolut keine Ahnung hat, wer sie ist.

Die Freundinnen: Den beiden erzählt Terumi, dass sie angegriffen wurde. Sie sind eifersüchtig und verstehen nicht, warum Terumi ihren Retter nicht nach seiner E-Mail gefragt hat. Terumis Gabe halten sie für einen guten sechsten Sinn.


Tell Me A Lie ist nach 13 Jahren die erste neue Geschichte von Gosho Aoyama. Umso enttäuschender ist es, dass die Geschichte lediglich sechs Seiten umfasst. Interessant ist die Story trotzdem und man kann nur hoffen, dass Gosho Aoyama irgendwann eine Fortsetzung zeichnet.