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Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten

Originaltitel: Pirates of the Caribbean – On Stranger Tides
Jahr: 2011
Länge: 141 Minuten
Genre: Action, Abenteuer, Fantasy
Reihe: Pirates of the Caribbean 4 von 6
Regie: Rob Marshall
Schauspieler: Johnny Deep, Penélope Cruz, Geoffrey Rush, Ian McShane

| Darum geht’s
Captain Jack Sparrow befindet sich in London und ist (mal wieder) auf der Suche nach Crew und Schiff. Obwohl er im Besitz der Karte zum Jungbrunnen ist, hat er diesen nicht gefunden. Stattdessen suchen jetzt die Spanier danach, was der englische König nicht zulassen will und seinerseits Barbossa, jetzt im Dienste der englischen Krone, losschickt. Jack soll bei der Suche helfen, weigert sich aber und gerät kurz darauf in die Fänge des gefürchteten Blackbeard. Dessen Tochter Angelica ist eine alte Flamme von Jack. Alle drei Parteien haben unterschiedliche Motivationen, den Quell der Jugend zu erreichen, was natürlich für viele Verwicklungen und Abenteuer sorgt.

| Fangirlfaktor
Johnny Depp, was soll ich sonst noch sagen. Hach. Ich finde nach wie vor, dass er in der Rolle von Captain Jack Sparrow einfach am besten aussieht und damit verdient er sich ganz allein vier Herzen ;-) Die männlichen Zuschauer werden sicherlich Gefallen an Penélope Cruz und den zahlreichen Meerjungfrauen, allen voran Astrid Berges-Frisbey (was für ein Name o_O) und Gemma Ward, finden.

| Unterhaltungswert
Es war zwar immer noch Fluch der Karibik, aber der Film ist definitiv schwächer als seine Vorgänger. Einige Szenen kamen mir doch sehr bemüht vor und der witzigste Moment war für mich, als Barbossa sein Bein abschraubte…
Und was sollte diese konstruierte Romanze zwischen dem Missionar und der Meerjungfrau? Die wirkten wie ein schwacher Ersatz für Will und Elisabeth, auch vom Aussehen her. Bei dem Geschnulze konnte man kaum hinsehen. Und so gläubig kann dieser Philip ja nicht gewesen sein, wenn er nur aufgrund der Schönheit der Meerjungfrau direkt hin und weg ist. Ich hoffe die letzte Szene der beiden war endgültig und ich muss die Figuren nicht wiedersehen!
Die neue alte Stimme von Johnny Depp hat mich zwar weniger gestört als befürchtet, trotzdem hat man den Unterschied natürlich klar bemerkt. Und David Nathans wenigen „Klar soweit?“s fehlte einfach das gewisse Etwas. Nächstes Mal bitte bitte wieder Marcus Off, ja?

| Fazit
Fans der Reihe werden sich den Film so oder so ansehen und trotz Schwächen ist er immer noch sehr unterhaltsam. Teil 5 und 6 sind ja schon in Planung, vielleicht werden die wieder besser. Geoffrey Rush darf auch gerne wieder dabei sein, Barbossa und Jack sind ein lustiges Team :-)

Ich bin Nummer Vier

Originaltitel: I am Number Four
Jahr: 2011
Länge: 109 Minuten
Genre: Action, SciFi, Teenie-Romanze
Reihe: Das Erbe von Lorien 1 von 6
Regie: D.J. Caruso
Schauspieler: Alex Pettyfer, Dianna Agron

| Darum geht’s
Unbemerkt von der Menschheit lebt auf der Erde eine Gruppe von Außerirdischen vom Planeten Lorien, immer auf der Flucht vor den feindlichen Mogadori. Neun Kinder und ihre Betreuer, genannt Cêpan, waren es, als sie auf der Erde ankamen. Drei Kinder wurden über die Jahre getötet. Einer der überlebenden Sechs ist John Smith, inzwischen 15 Jahre alt und gerade frisch nach Paradise, Ohio gezogen. Innerlich hat er sich bereits darauf eingestellt, bald wieder umziehen zu müssen, denn John ist Nummer Vier. Die neun Kinder Loriens können nur in einer bestimmten Reihenfolge getötet werden und John ist der nächste auf der Liste. Beim kleinsten Anzeichen von Gefahr wird sein Cêpan Henri ihre Flucht in die Wege leiten.
Doch dann lernt John an seiner Schule Sarah kennen und verliebt sich in sie. Sie ist für ihn Grund genug, in der Stadt zu bleiben. Er beschließt nicht länger weglaufen, sondern sich seinen Feinden zu stellen. Und bringt damit nicht nur sich selbst in Gefahr.

| Fangirlfaktor
Alex Pettyfer ist auf dem besten Weg, der neue Robert Pattinson zu werden. Der arme Junge. Ich wünsche es ihm nicht. Auf jeden Fall kann sich Alex im Gegensatz zu Robert sehr gut oben ohne blicken lassen ;-) Gleeks freuen sich über „Quinn Fabray“ Dianna Agron als Sarah und Supernatural-Fans erkennen Jake Abel als Mark wahrscheinlich wieder. Für alle, die das Teeniekreischalter bereits erfolgreich hinter sich gebracht haben, bietet Timothy Olyphant als Henri was fürs Auge.

| Unterhaltungswert
Ich fand den Film super und kann mir auch gut vorstellen, die (hoffentlich) noch folgenden fünf Verfilmungen anzusehen. Neben der obligatorischen Teenie-Romanze gibt’s eine gute Portion Action und endlich mal wieder Aliens, yay. I SciFi! Lesern des Buches wird auffallen, dass Johns Geschichte für den Film etwas hochdramatisiert wurde, mich hat das aber nicht gestört. Auch die „Vorverlegung“ eines wichtigen Ereignisses und die Nicht-Existenz eines gewissen Steins erschienen mir logisch, um Johns Kampf gegen die Mogadori spannungsgeladener werden zu lassen.

| Fazit
Wer dank Twilight und Co. genug von Teenie-Schnulzen hat, wird auch um diesen Film einen Bogen machen. Alle anderen erwartet spannendes Popcornkino mit viel Action, einer Prise Romantik und ein paar lustigen Comedyeinlagen.

Erster Eindruck: Chuck


Weiter geht es mit Chuck, einer Serie, deren dritte Staffel gerade erst in den USA gestartet ist. Bisher habe ich drei Folgen der ersten Staffel gesehen und hier kommt mein erster Eindruck.

| Worum geht’s?
Chuck Bartowski ist ein absoluter Durchschnittstyp. Er arbeitet in einem Supermarkt, hat keine Freundin und lebt bei seiner Schwester und deren Freund. Am Tag seiner Geburtstagsparty bekommt er von einem ehemaligen Studienfreund eine Mail geschickt. Als er sie öffnet, werden die geheimsten Geheimnisse eines geheimen Supercomputers namens „Intersect“ in sein Gehirn geladen. Damit ist Chuck ein nationales Sicherheitsrisiko und gleichzeitig ein menschlicher Intersect, da der Originalcomputer zerstört wurde. Fortan soll er mit NSA und CIA zusammenarbeiten und die Informationen in seinem Kopf nutzen, um bei der Aufklärung von Verbrechen zu helfen. Im zum Schutz zur Seite gestellt werden der NSA-Agent Major John Casey und die CIA-Agentin Sarah Walker, die beide Tarnidentitäten annehmen. Casey heuert in Chucks Supermarkt an und Sarah wird zu Chucks Scheinfreundin.

| Wer spielt mit?
Noch ein Haufen mir vollkommen unbekannter Schauspieler. Zachary Levi als Chuck, Yvonne Strahovski als Sarah und Adam Baldwin, der nichts mit den Baldwin Brüdern zu tun hat, als Casey.

| Eindruck
Die erste Episode hatte mich nicht vollends überzeugt, aber danach wurde es besser. Chucks Trotteligkeit und seine Versuche, zu den Fällen beizutragen, sind sehr lustig anzusehen. Und Sarah und Casey sorgen für genug Action, sodass definitiv keine Langeweile aufkommt. Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht!

| Ausblick
Ich muss auf jeden Fall die nächsten Folgen einschalten und hoffe, dass die Serie vom Stil her so fortgeführt wird, wie ich sie kennengelernt habe.

Sherlock Holmes

Originaltitel: Sherlock Holmes
Jahr: 2009
Länge: 128 Minuten
Genre: Action, Mystery, Krimi
Reihe: Teil 1 von bisher 2
Regie: Guy Ritchie
Schauspieler: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams

| Darum geht’s
Ende des 19. Jahrhunderts in London: In ihrem (geplanten) letzten gemeinsamen Fall bringen Sherlock Holmes und Dr. Watson den vierfachen Frauenmörder Lord Blackwood hinter Gittern. Doch dieser verkündet bei seiner Hinrichtung, der Tod sei erst der Anfang und er würde zurückkehren. Als dann das Grab von innen geöffnet wird und die Leiche verschwindet, scheint sich dies zu bewahrheiten. Ein neuer Fall für Holmes, der es bei seinen Ermittlungen auch immer wieder schafft, Watson mit hineinzuziehen, obwohl dieser eigentlich nur die Hochzeit mit seiner Verlobten planen will. Sherlock Holmes muss sich dabei auf seine einzigartige Beobachtungsgabe verlassen, um Lord Blackwoods teuflischen Plan zu vereiteln und das britische Empire zu retten.

| Fangirlfaktor
Mit Robert Downey Jr. und Jude Law sind gleich zwei gutaussehende Männer auf der Leinwand unterwegs. Wobei ich sagen muss, dass Jude Law ganz schön alt geworden ist und auch schonmal besser aussah.

| Unterhaltungswert
Definitiv top. Action, Spannung, Humor – was will man mehr? Und die Musik tut ihr übriges. Wer keinen Bock mehr auf typisch orchestrale Klänge als Filmuntermalung hat, sollte sich den Soundtrack zum Film mal anhören.

| Fazit
Eine spannende Geschichte, tolle Schauspieler, super Musik und eine interessante Art, einen Film zu erzählen (In einigen Szenen wird „zurück- oder vorgespult“ um Holmes‘ Schlussfolgerungen zu erklären, das hatte ich woanders noch nie so gesehen). Eine Fortsetzung ist anscheinend bereits in Planung und das Endes Films hat mit einigen Andeutungen auch schon darauf hingearbeitet. Wann kommt er in die Kinos? Ich will da rein! Ein toller Film für Leute, die auf Popcornkino stehen (so wie ich) =)