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Whitcomb, Laura: Silberlicht

Originaltitel:
A Certain Slant of Light
Autor/in:

Verlag:

Themen:
,
Reihe:
A Certain Slant of Light 1 von 2
Seiten: 310
Preis: 14,95 €, Hardcover
ISBN: 9783426283288
Erscheinungsdatum: 11.03.2010

Seit vielen Jahren schon wandelt Helen als Lichtgestalt auf Erden. Als Muse flüstert sie Schriftstellern, die sie ihre Bewahrer nennt, Ideen ins Ohr und löst ihre Schreibblockaden. Obwohl sie sich immer in der Nähe ihrer Bewahrer aufhält, ist sie doch einsam, da niemand sie sehen kann. Bis zu dem Tag, an dem sie von James wahrgenommen wird. James entpuppt sich ebenfalls als Lichtgestalt, die in den Körper eines jugendlichen Mannes gefahren ist. Helen wählt ihn als ihren neuen Bewahrer, um bei ihm zu sein. Es dauert nicht lange, und die beiden verlieben sich ineinander. Sie beschließen ein Gefäß für Helen zu suchen, um sich auch körperlich nahe sein zu können.

Doch damit fangen die Probleme erst richtig an: James und Helen besitzen nicht die Erinnerungen der ursprünglichen Besitzer der Körper, weshalb sie sich natürlich anders benehmen, als ihre Umwelt es gewöhnt ist. Vor allem Helen hat es nicht leicht. Ihre neue Familie ist tief religiös und die Eltern sind ganz und gar nicht damit einverstanden, dass ihre „Tochter“ einen Verehrer hat. Besitzt James‘ und Helens Liebe unter diesen Umständen eine Chance?

Die Autorin Laura Whitcomb legt mit Silberlicht ein wunderschönes Debüt vor, das verdient mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Zwar folgt die Veröffentlichung dem allgemeinen Trend der Romantic Fantasy, doch sind Helen und James keine Vampire mit übernatürlichen Fähigkeiten oder ähnliches, sondern ganz normale Menschen, die nach ihrem Tod statt in den Himmel aufzufahren als Licht auf der Erde spuken. Beide sind darüber hinaus erst als Erwachsene verstorben und damit geistig reifer als die jugendlichen Protagonisten anderer Romane dieser Art. Im Gegensatz zu James hat Helen deswegen auch einige Schwierigkeiten, sich der heutigen jugendlichen Sprache anzupassen, ganz zu schweigen vom Autofahren, zu dem ihr Vater sie animieren will, waren doch in ihrer Zeit die Autos noch nicht einmal erfunden.
Ein Buch für Fans romantischer Geschichten, die auch einem leicht kitschigen Ende nicht abgeneigt sind.