Alle Beiträge von Anja

Diese Bücher möchte ich im Oktober lesen

Lang lang ist’s her, dass ich mir eine Leseliste gemacht habe. Wenn ich mir die Beiträge unter dem Tag anschaue, habe ich den Großteil der jeweils ausgewählten Bücher bis heute nicht gelesen oder sie sogar teilweise schon ungelesen aussortiert. Ha. Haha. Hahahaha. Beste Voraussetzungen also für die folgenden Bücher, die ich im Oktober gerne lesen möchte:

Bis die Sterne zittern habe ich bereits begonnen. Es ist für die Kategorie „Jugendjury“ des Deutschen Jugendliteraturpreises 2018 nominiert und das achte von elf Büchern, die ich gerne vor der Verleihung lesen würde. Es spielt 1936 in Leipzig und dreht sich um einen Jugendlichen, der sich mit einer Clique anfreundet, die gegen die Nazis rebelliert.

Gleiches gilt für Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß, das Debüt der Autorin Manja Präkels. Ich hoffe, wenigstens noch diese zwei Bücher bis Freitag beenden zu können. Der Roman spielt ebenfalls im Osten Deutschlands, aber zum Ende der DDR-Zeit.

Wenn die Buchmesse vorbei ist, freue ich mich auf Die Krone der Dunkelheit. Sandy hat mir freundlicherweise ihr vom Regen beschädigtes, zweites Exemplar geliehen. Es wird mein erster richtiger Fantasyroman seit langem und ich bin gespannt, ob die Welt mich packen kann.

Nicht auf dem Bild, aber dafür auf dem E-Book-Reader bzw. Handy: Swastika Night (Deutsch: Nacht der braunen Schatten), unser erster Buchclubroman zum Thema „Entwicklung eines Genres“ und lustigerweise geht es auch hier wieder um Deutschland und Nationalismus.

Auf dem Handy habe ich nach einigen Monaten endlich wieder ein neues Hörbuch begonnen. Bisher habe ich ca. 30 Minuten von Sadie gehört. Das Buch hatte ich zuerst auf Sandys Leseliste entdeckt und dann bei Miss Bookiverse in den Instastories. Danach war ich angefixt :D Teile des Buches sind als Podcast konzipiert und das Hörbuch wurde mit einem kompletten Cast vertont, deshalb habe ich mich für diese Version entschieden.

Ich nehme ab sofort Wetten an, ob ich diese Leseliste befolge. Was meint ihr? ;-)

Lesestoff im Sommer 2018


Hello again. Ich melde mich aus der „Sommerpause“ zurück. In den letzten Monaten, in denen ich mir teilweise eine Social-Media- und Blogauszeit genommen habe, habe ich erschreckend wenig gelesen. Das ist mir aber gar nicht aufgefallen, bis ich versucht habe, Goodreads und meine Statistik nachzupflegen. Die schöne und sehr heiße Sommerzeit habe ich durchgehend arbeitend verbracht (mein Urlaub ist erst Ende November) und nach Feierabend und am Wochenende war ich oft auf Pokémonjagd oder anderweitig unterwegs.

Ich würde nicht behaupten, dass ich mich auf die kalte Jahreszeit freue. Schon jetzt sitze ich mit Pullover, Bademantel und Kuscheldecke vor dem PC, wie soll das erst bei einstelligen Temperaturen aussehen? Aber ich freue mich auf jeden Fall auf gemütliche Abende auf der Couch mit einem guten Buch und einem heißen Kakao (und auf Urlaub, was freue ich mich auf Urlaub!!).

Auf hoffentlich wieder lese- und blogreiche Monate. Man schreibt sich! :-)

Gelesene Bücher

Boy in a White Room + Mehr Schwarz als Lila + Der Junge auf dem Berg + The Hate U Give + Pferd, Pferd, Tiger, Tiger

Die für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominierten Jugendbücher hatte ich im März vorgestellt. Aktuell lese ich Buch 8 von 11 und werde wahrscheinlich höchstens noch das 9. beenden können. Nächstes Jahr werde ich mich besser organisieren müssen, an einer zu kurzen Zeitspanne lag es schließlich nicht. Zu den Büchern werde ich vielleicht noch einen gesonderten Beitrag verfassen, auf jeden Fall poste ich noch etwas auf Instagram dazu.

Die Überlebenden

Den ersten Band dieser Reihe habe ich gemeinsam mit Sandy in Vorbereitung auf den Film gelesen. War ganz nett, aber auch nicht sonderlich innovativ. Kinder entwickeln Superkräfte, die Erwachsenen reagieren total über, die Kinder rebellieren. Heroes und X-Men lassen grüßen. Ich bezweifle, dass der Film fortgesetzt wird und weiterlesen muss ich die Bücher jetzt auch nicht unbedingt.

Alte Freunde

Der erste Titel zum Thema „Freundschaft“ im Buchclub. Ich bin ein großer Fan von Nivens „Gott bewahre“ und habe mich entsprechend auf dieses Buch gefreut. So gut war es dann leider doch nicht, aber definitiv das lesenswerteste aus der Kategorie. Bei den Abschnitten über Golf habe ich nur Bahnhof verstanden, an anderen Stellen dafür herrlich gelacht und mich gleichzeitig geekelt.

Was ist schon normal?

Den ersten Band der „Spinster Girl“ Trilogie von Holly Bourne schwappte wie eine Epidemie durch die Bookstagramkanäle. Da das Buch als feministisch beworben wird, war meine Neugierde geweckt. Sandy lieh mir freundlicherweise ihre Ausgabe. Im ersten Buch geht es dann vorrangig doch eher um die Zwangsstörungen der Protagonistin, statt um den feministischen Club, aber die Zwangsstörungen fand ich super interessant umgesetzt. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in die Hauptfigur hineinversetzen. Gestört hat mich die transexklusive Vorstellung von „Frausein“, da bin ich durch Linus inzwischen zu sensibilisiert. Hier besteht noch Verbesserungsbedarf, aber hey, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen (Und man darf nicht vergessen, dass das Buch auch schon wieder drei Jahre alt ist. Wer weiß, wie viel die Autorin in der Zwischenzeit dazugelernt hat).

Abgebrochene Bücher

Die letzten Monate standen ganz im Zeichen des Buchclubthemas „Freundschaft“. Biester und Die Freundschaft gehörten dazu. Leider konnten mich beide Bücher nicht für sich gewinnen. Bei Biester war mir das Setting von Anfang an unsympathisch und die Protagonistin hätte nicht weiter von mir entfernt sein können. Das sollte mich als Leserin natürlich nicht daran hindern, ein Buch gut finden zu können, schließlich lese ich selten Bücher über Figuren, die mich selbst zu 100 % widerspiegeln. Aber in diesem Buch ging es um Saufgelage, Partys und Drogen und damit kann ich einfach so gar nichts anfangen. Nichts an diesem Lebensentwurf und der Charakterisierung reizte mich, deshalb habe ich das Buch nach knapp 120 Seiten abgebrochen.

Bei Die Freundschaft war es eher ein Zeitproblem, da ich das Buch noch einer Freundin und Buchclubkollegin ausleihen „musste“. Unter Zeitdruck lese ich besonders ungern, sodass ich hier bei 230 Seiten kapitulierte. Die Ausrede kam mir aber gerade recht, weil mich auch dieses Buch furchtbar langweilte und ich die Darstellung der Freundschaft auch sehr befremdlich fand.

Lesestoff im April und Mai 2018


Hallo, i bims, 1 Blogbeitrag. Im Mai hatte ich so gar keine Lust aufs bloggen. Merkt man, ne? Gelesen habe ich aber trotzdem und die Bücher aus April und Mai stelle ich jetzt einfach zusammen vor.

P.S. I Still Love You

Spontan aus der Bibliothek mitgenommen, weil der Film zum ersten Teil bald auf Netflix startet. Ehrlich gesagt habe ich schon wieder komplett vergessen, was eigentlich passiert ist und wie das Buch endet. Literarisches Fastfood deluxe. Unterhaltsam war es aber, das weiß ich noch. Naja, es müssen ja auch nicht alle Bücher einen tiefgreifenden Eindruck beim Leser hinterlassen.

Leah on the Offbeat

Das Erscheinen dieses Buches habe ich sehnsüchtig erwartet und auch gleich mit dem Hörbuch begonnen. Es war sehr viel ernster als ich dachte, aber Leah ist ja auch ganz anders als Simon (vs the Homo Sapiens Agenda, Deutsch: Love, Simon). Ich konnte ihre Ängste vor dem Schulabschluss gut nachvollziehen und habe ihr die gesamte Zeit die Daumen gedrückt, dass sie ihren Mut zusammennimmt und ihrem Love Interest ihre Gefühle gesteht. Jetzt freue ich mich noch mehr auf Becky Albertallis neues Buch, das sie zusammen mit Adam Silvera geschrieben hat und das im Oktober erscheint.

Schwimmen

Unser Buchclubbuch im April war von einer deutschen Debütautorin, die die Geschichte von zwei Freundinnen erzählt und wie unterschiedlich sie mit dem Tod ihres gemeinsamen Freundes umgehen, der – möglicherweise freiwillig – im Urlaub ein paar Jahre zuvor ertrank. Ich fand es sehr faszinierend, wie die Autorin die Verzweiflung und Hilflosigkeit der Figuren rübergebracht hat.

Die Optimierer

Ein weiteres Buchclubbuch einer deutschen Debütautorin, das wir im Mai gelesen haben. Eine deutsche Zukunftsvision, fand ich sehr spannend, vor allem weil einiges, was sich Theresa Hannig ausgedacht hat, auch wirklich so passieren könnte oder bereits passiert. Bin gespannt auf den zweiten Teil, an dem sie gerade schreibt.

Tanz der Tiefseequalle

Im Mai habe ich endlich mit den Nominierten für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 angefangen. Hier folgen hoffentlich später auch noch Rezensionen (Motivation, wo bist du?) In „Tanz der Tiefseequalle“ geht es um Mobbing in der Schule, wie schnell man Außenseiter(in) werden kann und wie man damit umgeht. Hat mir gut gefallen.

Den Mund voll ungesagter Dinge

Vor diesem Buch hatte ich ein bisschen Angst, denn nach einer sehr kritischen Besprechung wollte ich es eigentlich gar nicht lesen. Mich persönlich haben nur wenige Stellen gestört, sodass ich jetzt überlege, wie ich in einer Rezension am besten beide Seiten abbbilden kann.

The Wife Between Us

Leider nur Mittelmaß. Den Twist habe ich schon früh erahnt und auch wenn ich ihn sogar ganz spannend fand, hat mich das Buch doch zu wenig mitgerissen, um wirklich gut zu sein. Ich bin zwischendurch abgeschweift und war wenig an den Leben der zwei Hauptfiguren interessiert.

Wenn Männer mir die Welt erklären + Untenrum frei

Eigentlich war mein Plan, jeden Tag ein feministisches Essay zu lesen. Hat natürich nicht geklappt, aber diese zwei Bücher habe ich trotzdem beendet. „Untenrum frei“ gefiel mir besser als „Wenn Männer mir die Welt erklären“, letzteres ist aber auch schon wieder ein paar Jahre alt, das merkt man einfach. Trotzdem sind neue Anregungen nie verkehrt und ich habe beide Bücher als hilfreiche Lektüre empfunden.

Neuzugänge


Vier Bücher sind in den letzten zwei Monaten neu eingezogen. Wie man die Zeit anhält war ein geplanter Kauf zum Welttag des Buches. Berühre mich. Nicht. durfte dann spontan auch noch mit. WELTTAG DES BUCHES!! Da kann ich doch nicht mit nur einem Buch nach Hause gehen.

Der Neue war ein Coverkauf beim Bücherbummel mit Sandy und Tanja. Es ist das zweite Buch des Shakespeare-Projekts, das ich mir anschaffe. Gelesen habe ich natürlich noch keins von beiden.

Auf den Verbrecher Verlag wäre ich ohne Jugendliteraturpreis wohl nicht aufmerksam geworden. Dort ist nämlich Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß erschienen, einer der diesjährigen nominierten Titel.

Sense8: Ein Abschied


Am 8. Juni startet das Serienfinale von Sense8 auf Netflix. Nachdem die Serie ursprünglich nach der zweiten Staffel abgesetzt wurde, bekommen die Fans ein kleines Trostpflaster und hoffentlich einen würdigen Abschied für die acht liebgewonnen Figuren, um die sich die Serie dreht.

Worum geht es in Sense8?

Acht Menschen aus verschiedenen Ländern und unterschiedlichen Kontinenten werden auf mysteriöse Weise mental und emotional miteinander verbunden. Während sie ihre neuen Fähigkeiten entdecken und sich gegenseitig kennenlernen, werden die gleichzeitig von einer Organisation gejagt, die die „Sensates“ töten will.

Das Besondere an der Serie ist neben den beeindruckenden Schauplätzen (es wurde vor Ort gedreht) auch der vielfältige Cast, der zu gleichen Teilen aus Frauen und Männern besteht und die alle ausgearbeitete Hintergrundgeschichten und gut unterscheidbare Persönlichkeiten besitzen (auch wenn der deutsche Handlungsstrang um „Wulfgäääng“ Bogdanow viel zu abstrus ist, um glaubwürdig zu sein). Man sieht einfach das Herzblut und die Liebe, die die Wachowski-Schwestern, die DarstellerInnen und der Rest der Crew in die Serie gesteckt haben und es macht mich immer noch traurig, dass Netflix nach zwei Staffeln den Stecker gezogen hat.

Countdown zum Staffelfinale

Von Sense8 gibt es insgesamt 23 Episoden – perfekt, um die Serie jetzt nochmal komplett zu gucken und den Marathon mit dem finalen Film am 08.06. abzuschließen. Wenn man jeden Tag eine Episode guckt (haha, wie realistisch) und morgen beginnt, ist man am 07.06. fertig. Ich freu mich drauf! Vielleicht werde ich auch ab und zu Updates posten, mal schauen.

Habt ihr die Serie auch gesehen? Und wenn ja, fiebert ihr dem Serienfinale auch schon mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen?