Rückblick 2019: ein Lesejahr in Zahlen

Im Jahresrückblick 2017 habe ich mich zum ersten Mal an einer Lesestatistik im Stil einer Infografik versucht. Das hat mir damals so viel Spaß gemacht, dass ich den Rückblick 2018 komplett habe ausfallen lassen ;-)

Spaß beiseite: mir gefällt die Grafik von 2017 immer noch so gut, dass ich sie für 2019 in leicht abgewandelter Form neu aufgelegt habe. Ich präsentiere:

Noch ein Punkt auf der Liste: Lesevorsätze

In Sachen Bücher habe ich mir gar nicht viele Gedanken gemacht. Im Grunde passen die Punkte aus 2018 noch. Dort hatte ich mir vorgenommen, mehr Sachbücher zu lesen, was ich weiterhin für eine gute Idee halte, auch wenn ich das bisher eher in Form in Promibiographien umgesetzt habe, haha.

Ich hatte mir außerdem vorgenommen, Bücher kritischer auszuwählen. Auch das habe ich nicht wirklich umgesetzt; gerade in der Bibliothek greife ich zu allem, was so auf Instagram und Co. „in“ ist (daher stammt wohl der hohe Jugendbuchanteil, wenn ich so drüber nachdenke). Finde ich aber auch nicht so tragisch, schließlich möchte ich lesen, worauf ich gerade Lust habe. Und wenn das dann New Adult Romanzen sind, so be it (ich hab da für meinen nächsten Bibliotheksbesuch schon ein paar im Auge).

Den Vorsatz „weniger Bücher ausleihen“ habe ich komplett über Bord geworfen. Auf Twitter habe ich bereits gescherzt, dass ich meinen SuB wahrscheinlich komplett abbauen werde, ohne ein einziges der Bücher gelesen zu haben, wenn ich weiterhin so viel aussortiere. Aber auch damit käme ich hervorragend klar.

Somit bleiben als Lesevorsätze für 2020: weiterhin lesen, worauf ich Lust habe, nicht stressen lassen, wenn möglich mehr lesen (nicht so viel ablenken lassen – ja, ihr seid gemeint, Twitter, Instagram und Netflix!) UND keine neuen Bücher kaufen. Ich finde, bei 9 Neuzugängen in 2019 sieht das schon ganz gut aus :-D

6 thoughts on “Rückblick 2019: ein Lesejahr in Zahlen

  1. Hach, ich freu mich, dass die Moxie gefallen hat. Das Buch mochte ich so gern!

    Und ich finde es lustig, dass du so viel in der Bibliothek findest, das du gern liest. Ich hatte zwar im vergangenen Jahr einige gute Sachbücher aus der Bibliothek, finde aber bei den Romanen selten welche, die mir richtig gut gefallen. Mit „ganz netten“ Büchern kann ich zwar leben, aber auf Dauer wäre mir das zu wenig.

    1. Hmm, vielleicht ist meine Bibliothek besser ausgestattet als deine? Wobei ich jetzt gedacht hätte, dass es bei dir sehr viel mehr Auswahl gibt als bei mir. Ich bin momentan sehr zufrieden. Fragt sich natürlich wie es aussähe, wenn ich NUR NOCH aus der Bibliothek Ausgeliehenes lesen würde :-)

  2. Hallo liebe Anja,
    hach, ich mag deine Infografik wirklich sehr. Ein tolle Jahresrückblick. „Cinder & Ella“ hat mir auch sehr gut gefallen und ich musste über deinen Kommentar über „After passion“ schmunzeln. Ist doch auch schön, wenn du damit Spaß auf Twitter hattest :-)

    Krass, wie viele Bücher du aussortiert hast. Ich sollte das auch mal tun. Ich gebe hin- und wieder einen Schwung Bücher weg und bisher habe ich das nie bereut. Es ist sogar befreiend. Ich sollte da auch radikaler sein.

    Viele liebe Grüße
    Lena

    PS: Toll, dass du dir vorgenommen hast, so ganz ohne Stress und nach Stimmung zu lesen. Das habe ich für mich auch zum Vorsatz genommen.

    1. Hi Lena,
      danke, das freut mich. Mir gefällt die Grafik auch immer noch sehr gut ^^
      Ich bin auch jedes Mal wieder überrascht, wenn ich die Zahlen sehe, aber ich scheine von Jahr zu Jahr radikaler zu werden, was das Aussortieren angeht. Aber noch stolzer bin ich glaube ich darauf, dass nicht mehr so viele Bücher dazu kommen, es also ein Licht am Ende des Tunnels gibt, wenn ich so weitermache, haha.
      Drücke dir die Daumen, dass du deinen Vorsatz umsetzen kannst und ohne Stress lesen kannst :-)

  3. Guten Morgen! (Mittag? oh.)
    Hui, 159 aussortierte Bücher sind aber eine Hausnummer. Bei mir waren es um die 30 und trotzdem hat es sich schon nach viel angefühlt. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass ich in viele der übrigen Bücher reinlesen und sie dann abbrechen werde, also hätten es tatsächlich noch mehr sein können. Ich finds schön, dass du kein Problem hast, dich von ihnen zu trennen und mehr auf die Bücherei zurückgreifst, dazu tendiere ich momentan nämlich auch.
    „Cinder & Ella“ war bei mir auch ein Highlight, die anderen beiden habe ich noch nicht gelesen, aber auch hohe Erwartungen in sie. Mal sehen ob sie sich dieses Jahr auf meiner Highlight-Liste finden lassen.
    Ich finde die Statistik richtig schön gemacht! :)

    Nicht so viel ablenken lassen ist auch bei mir ein inoffizieller Vorsatz :D

    Liebe Grüße und ein schönes Lesejahr wünsche ich dir!
    Jacqueline

    1. Ich fürchte wenn ich in andere Bücher noch reingelesen hätte, wären es NOCH mehr geworden :o) Die 158 waren wirklich nur „Boah nee, gar keine Lust mehr drauf“ Titel. Ähöm. Wie ich in der Antwort zu Lena schon sagte, ich glaube ich werde jedes Jahr radikaler. Vielleicht hab ich dann in zwei Jahren keinen SuB mehr, wie schön das wäre!
      Hoffe du liest dieses Jahr mindestens „Red, White and Royal Blue“ (oder Royal Blue auf deutsch) denn das war wirklich, wirklich gut. Mich nerven ja all diese Jugendbücher, die so tun, als seien sie etwas anderes als Liebesgeschichten (Fantasy, Dystopien usw.). Aber WENN ich dann mal ne Liebesgeschichte lese, dann gerne sowas, was beim Lesen (oder Hören in meinem Fall) für viele „Awws“ und verstohlene Grinser im Bus sorgt, hihi. (wobei das kein YA mehr war, dafür ging es zu heiß her…)

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