Lesestoff im April und Mai 2018


Hallo, i bims, 1 Blogbeitrag. Im Mai hatte ich so gar keine Lust aufs bloggen. Merkt man, ne? Gelesen habe ich aber trotzdem und die Bücher aus April und Mai stelle ich jetzt einfach zusammen vor.

P.S. I Still Love You

Spontan aus der Bibliothek mitgenommen, weil der Film zum ersten Teil bald auf Netflix startet. Ehrlich gesagt habe ich schon wieder komplett vergessen, was eigentlich passiert ist und wie das Buch endet. Literarisches Fastfood deluxe. Unterhaltsam war es aber, das weiß ich noch. Naja, es müssen ja auch nicht alle Bücher einen tiefgreifenden Eindruck beim Leser hinterlassen.

Leah on the Offbeat

Das Erscheinen dieses Buches habe ich sehnsüchtig erwartet und auch gleich mit dem Hörbuch begonnen. Es war sehr viel ernster als ich dachte, aber Leah ist ja auch ganz anders als Simon (vs the Homo Sapiens Agenda, Deutsch: Love, Simon). Ich konnte ihre Ängste vor dem Schulabschluss gut nachvollziehen und habe ihr die gesamte Zeit die Daumen gedrückt, dass sie ihren Mut zusammennimmt und ihrem Love Interest ihre Gefühle gesteht. Jetzt freue ich mich noch mehr auf Becky Albertallis neues Buch, das sie zusammen mit Adam Silvera geschrieben hat und das im Oktober erscheint.

Schwimmen

Unser Buchclubbuch im April war von einer deutschen Debütautorin, die die Geschichte von zwei Freundinnen erzählt und wie unterschiedlich sie mit dem Tod ihres gemeinsamen Freundes umgehen, der – möglicherweise freiwillig – im Urlaub ein paar Jahre zuvor ertrank. Ich fand es sehr faszinierend, wie die Autorin die Verzweiflung und Hilflosigkeit der Figuren rübergebracht hat.

Die Optimierer

Ein weiteres Buchclubbuch einer deutschen Debütautorin, das wir im Mai gelesen haben. Eine deutsche Zukunftsvision, fand ich sehr spannend, vor allem weil einiges, was sich Theresa Hannig ausgedacht hat, auch wirklich so passieren könnte oder bereits passiert. Bin gespannt auf den zweiten Teil, an dem sie gerade schreibt.

Tanz der Tiefseequalle

Im Mai habe ich endlich mit den Nominierten für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 angefangen. Hier folgen hoffentlich später auch noch Rezensionen (Motivation, wo bist du?) In „Tanz der Tiefseequalle“ geht es um Mobbing in der Schule, wie schnell man Außenseiter(in) werden kann und wie man damit umgeht. Hat mir gut gefallen.

Den Mund voll ungesagter Dinge

Vor diesem Buch hatte ich ein bisschen Angst, denn nach einer sehr kritischen Besprechung wollte ich es eigentlich gar nicht lesen. Mich persönlich haben nur wenige Stellen gestört, sodass ich jetzt überlege, wie ich in einer Rezension am besten beide Seiten abbbilden kann.

The Wife Between Us

Leider nur Mittelmaß. Den Twist habe ich schon früh erahnt und auch wenn ich ihn sogar ganz spannend fand, hat mich das Buch doch zu wenig mitgerissen, um wirklich gut zu sein. Ich bin zwischendurch abgeschweift und war wenig an den Leben der zwei Hauptfiguren interessiert.

Wenn Männer mir die Welt erklären + Untenrum frei

Eigentlich war mein Plan, jeden Tag ein feministisches Essay zu lesen. Hat natürich nicht geklappt, aber diese zwei Bücher habe ich trotzdem beendet. „Untenrum frei“ gefiel mir besser als „Wenn Männer mir die Welt erklären“, letzteres ist aber auch schon wieder ein paar Jahre alt, das merkt man einfach. Trotzdem sind neue Anregungen nie verkehrt und ich habe beide Bücher als hilfreiche Lektüre empfunden.

Neuzugänge


Vier Bücher sind in den letzten zwei Monaten neu eingezogen. Wie man die Zeit anhält war ein geplanter Kauf zum Welttag des Buches. Berühre mich. Nicht. durfte dann spontan auch noch mit. WELTTAG DES BUCHES!! Da kann ich doch nicht mit nur einem Buch nach Hause gehen.

Der Neue war ein Coverkauf beim Bücherbummel mit Sandy und Tanja. Es ist das zweite Buch des Shakespeare-Projekts, das ich mir anschaffe. Gelesen habe ich natürlich noch keins von beiden.

Auf den Verbrecher Verlag wäre ich ohne Jugendliteraturpreis wohl nicht aufmerksam geworden. Dort ist nämlich Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß erschienen, einer der diesjährigen nominierten Titel.

Ein Gedanke zu „Lesestoff im April und Mai 2018

  1. Guten Abend :-),

    ich komme mit dieser „I bims“-Sprache irgendwie noch nicht so ganz zurecht. Der Trend geht etwas an mir vorbei :-).

    „Den Mund voll ungesagter Dinge“ interessiert mich leider so gar nicht. Ich finde es wichtig, dass das Coming-Out Thema in Büchern angesprochen wird und mehr Präsenz bekommt, weil es vielen Menschen mit Sicherheit Mut macht. Aber für mich ist die Geschichte leider nichts. Ich bin aber sehr gespannt auf deine Rezension. Von Anne Freytag habe ich gestern „Nicht weg und nicht da“ beendet und fand die Geschichte unglaublich bewegend.

    „Wie man die Zeit anhält“ von Matt Haig ist im Mai ebenfalls bei mir eingezogen. Morgen werde ich mit der Geschichte beginnen.

    viele Grüße

    Emma

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