Lesestoff im März 2018


Nachdem der April jetzt fast schon vorbei ist, bin ich endlich bereit für meinen Monatsrückblick März, haha. Ich scheine mich bei vier Büchern einzupendeln. Es wäre mehr drin, wenn ich mich nicht immer selbst so ablenken würde, aber gut, Qualität statt Quantität, ne?

Bevor der Abend kommt

Im Koma von der gleichen Autorin hat mir damals so gut gefallen, dass ich bei allen Taschenbuchtagen immer neue Bücher von Joy Fielding kaufte. Wenn die alle so sind wie Bevor der Abend kommt, werde ich sie aber vielleicht doch wieder aussortieren. Das Buch hat mir gar nicht gefallen, die Charaktere fand ich allesamt nervig, die Enthüllungen langweilig und schlecht konstruiert und das Ende…boah nee. Abgehakt. Nächstes.

Ellbogen

Unser Buchclubbuch März zum Thema „Junge deutsche Debütautoren“ war ein interessanter Einblick in die Ohnmacht und Perspektivlosigkeit einiger Migrantenkinder und deren Folgen. Obwohl wir im gleichen Land leben, bewegen wir uns in völlig unterschiedlichen Welten, sodass ich nicht beurteilen kann, wie realistisch das Leben der Protagonistin wirklich dargestellt wird, aber wenn es nur annähernd so ist…puh.

Mein Leben und ein Haufen unvollkommener Momente

Um dieses Buch bin ich in der Buchhandlung öfter herumgeschlichen. Gut, dass ich es mir nicht gekauft habe, denn gefallen hat es mir leider nicht sonderlich. Es ging um Fernbeziehungen, Beerdigungen und Nachrichten aus dem Jenseits, die dann doch keine waren. Ich konnte mit der Handlung wenig anfangen und vermisste einen klaren roten Faden.

Sklaverei in Amerika

Eigentlich war mein Plan, im Februar zum „Black History Month“ einige Sachbücher zu lesen. Hat nicht so gut geklappt. Sklaverei in Amerika ist sehr dünn, also kein umfassendes Werk, aber zum ersten Einstieg fand ich es ganz informativ. Ich wusste z. B. gar nicht, dass der Großteil der Sklaven gar nicht direkt aus Afrika kam. Oder dass Liberia als eine Aussiedlungskolonie amerikanischer Sklaven begann. Schade nur, dass ich die meisten Informationen inzwischen schon wieder vergessen habe, obwohl ich das Gelernte eigentlich auch gerne behalten würde.

Neuzugänge


Wo ich mich im Februar zurückgehalten habe, habe ich es im März mal wieder krachen lassen. „Ausreden“ gab es viele. Die Gabe, Das Universum für Eilige und We were eight years in power wollte ich einfach haben.

Kleine Feuer überall hat Jule auf Instagram verschenkt und ich durfte es haben ♥ Außerdem hat sie mich so mit Bestseller angefixt, dass ich mir das auch noch bestellt habe.

Bis die Sterne zittern und Pferd, Pferd, Tiger, Tiger sind für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert, dieses Jahr möchte ich ja gerne alle Nominierten aus dem Bereich Jugendbuch lesen.

Weil ich auch „auf diesen unnötigen Feminismuszug aufspringe“ (was mir bei Goodreads gerade vorgeworfen wurde – ich möchte da noch den antirassistischen Zug hinzufügen), habe ich mir Why I no longer talk to white people about race, We Should All Be Feminists und Feminist Fight Club gekauft. Außerdem war ich bei einer Veranstaltung mit Margarete Stokowski, dort durfte dann auch noch ihr Buch Untenrum frei signiert mit.

4 Gedanken zu „Lesestoff im März 2018

    1. Er wächst und gedeiht, sagen wir so ;-) Aber ich habe diesen Monat viel aussortiert, wenn ich es also nicht total krachen lasse, werde ich dieses Jahr insgesamt mit einem Minus rausgehen, hehe.

      Ich lese selten parallel. Aktuell lese ich aber immer ein Sachbuch und einen Roman gleichzeitig. Wenn ich mehrere Romane parallel lese, bedeutet das bei mir leider meistens, dass das zuerst begonnene Buch für immer und ewig auf dem gleichen Stand liegenbleibt. Spricht dann also nicht besonders für das Buch, wenn ich stattdessen ein anderes beginne.

      Liest du selbst parallel?

  1. Huhu!
    Joy Fielding gehörte eine Weile zu einer meiner Lieblingsautorinnen. Mittlerweile lese ich kaum mehr was von ihr und ein Buch liegt noch ungelesen auf dem SuB. Mir ging es ähnlich wie dir, mal fand ich ihre Bücher grandios, mal total nervig. Deins habe ich nicht gelesen, aber gut gefallen haben mir außer auch „Im Koma“, folgende Bücher: „Nur der Tod kann dich retten“, „Die Katze“, „Nur wenn du mich liebst“, „Lebenslang ist nicht genug“ und „Herzstoß“. Gar nicht gefallen haben mir dagegen „Ich will ihren Mann“, „Träume süß mein Mädchen“, „Das Herz des Bösen“ und „Schlaf nicht, wenn es dunkel wird“. Jetzt, wo ich sie für dich nochmal nachgesehen habe, merke ich, dass ich wirklich hauptsächlich 5 oder 2 Sterne gegeben habe. Kaum ein Buch lang dazwischen. Das ist auch, warum ich im Moment nichts von ihr lese. Das Risiko eins der schlechteren zu erwischen, ist mir zu groß. Aber vielleicht liegt ja eins meiner Favoriten auf deinem SuB!

    Liebe Grüße,
    Sandra

    1. Das beruhigt mich ja, dass es nicht nur mir so geht! Vielen Dank für die Tipps. Lustigerweise habe ich sowohl aus der Kategorie GUT als auch aus der Kategorie SCHLECHT jeweils zwei Bücher im Regal stehen, haha (Nur der Tod kann dich retten, Die Katze, Träume süß, mein Mädchen und Schlaf nicht, wenn es dunkel wird). Dann weiß ich ja, welche ich zuerst lesen werde, wenn mir mal wieder nach einem Thriller ist ;-)

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