Das Schicksal ist ein mieser Verräter


Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist die Verfilmung des gleichnamigen Bestsellerromans von John Green. Das Taschenbuch steht zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags auf Platz 1 der Spiegel Bestsellerliste. Der Film startete am 12. Juni 2014 in den deutschen Kinos.

Den Inhalt muss ich wahrscheinlich kaum einem mehr erzählen, aber der Vollständigkeit halber: die 16-jährige Hazel Grace Lancaster lebt seit drei Jahren mit Schilddrüsenkrebs und Metastasen in der Lunge. Ein neuartiges Medikament schlägt bei ihr gut an, sodass der Tumor nicht weiter wächst. Da Hazels Mutter der Meinung ist, dass ihre Tochter an Depressionen leidet, schickt Sie sie in eine Selbsthilfegruppe für Jugendliche, in der Hazel Augustus Waters kennen lernt. Augustus hat ebenfalls eine Krebserkrankung hinter sich und dabei ein Bein eingebüßt, ist aber schon seit über einem Jahr in Remission. Die beiden freunden sich an und wollen gemeinsam nach Amsterdam fliegen, um dort den Autor ihrer Lieblingsbuches zu besuchen.

Fans der Buchvorlage können sich freuen, denn der Roman wurde sehr originalgetreu umgesetzt. Mir fielen nur einige Kleinigkeiten auf, die gefehlt haben, aber ohne die die Geschichte genauso gut funktionierte. Shailene Woodley und Ansel Elgort als Hazel und Augustus sind beide sehr gut besetzt und haben eine tolle Chemie auf der Leinwand. Die zwei strahlen sich in weiten Teilen des Films geradezu um die Wette an. Gestört hat mich nur die Szene an der Tankstelle, die dargestellten Gefühle wollte ich Ansel da einfach nicht abnehmen, auch wenn er ansonsten sehr überzeugend war. Shailene Woodleys Namen sollte man sich aber auf jeden Fall merken, sofern man sie nicht eh schon auf dem Schirm hat. Ich bin schon sehr gespannt, welche Rollen sie nach der Divergent-Tetralogie an Land ziehen wird.

Wer den Film noch sehen möchte, sollte sich auf jeden Fall Taschentücher für Lach- und sonstige Tränen einpacken. Ich selbst habe sie zwar überraschenderweise nicht gebraucht, aber man weiß ja nie ;)

7 thoughts on “Das Schicksal ist ein mieser Verräter

  1. Ah, da bin ich guter Dinge, wenn du auch beim Buch und Film nicht weinen musstest, das es mir auch so gehen wird. :-D
    Werde den Film kommenden Woche dann auch endlich mal sehen, durch das viele positive Feedback sind meine Erwartungen natürlich hoch… Ich hoffe das Beste. :-D

    1. Naja andererseits hab ich auch bei 12 Years a Slave geflennt und du nicht, ich bin da also nicht unbedingt die beste Richtskala für dich :D

  2. Ich brauchte die Taschentücher schon beim Trailer, also packe ich sie mal lieber ein :D
    Ich freue mich schon total und hoffe, dass ich es diese Woche noch schaffe!

  3. Woas? Die Tankstellenszene ist also nicht so gut? Da hab ich ja geheult wie eine Irre, weil es mich die ganze Zeit in meiner Vermutung dann bestärkt hat T.T Oh man, ich hoffe ich überstehe den Film, komme ja leider erst im Juli dazu

  4. Die Tankstellenszene fandest du nicht gut gespielt? D: Ging mir gar nicht so, ich fand die echt hart u.u Aber mir war Ansel auch manchmal irgendwie… komisch. Bin nicht sicher, ob das an ihm oder an der Rolle oder an der Synchronisation lag (seine Stimme hat überhaupt nicht gepasst fand ich).

  5. Ich war heute drinnen und hatte bei der allerersten (!) Sekunde schon kleinen Tränchen im Auge, weil ich permanent an das Ende denken musste. Und den Soundtrack zum Film brauche ich unbedingt!

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