Coverklone 8

Coverklone scheinen eine hart umkämpfte Kategorie zu werden, da muss ich mich wohl in Zukunft sputen, wenn ich was neues entdeckt habe. Denn sonst ist wieder jemand schneller als ich, wie diesmal geschehen ;-)

Auf irgendeinem Blog habe ich nämlich vor einer Weile das englische Cover zu Thirteen Reasons Why von Jay Asher entdeckt und festgestellt, dass es sich dabei um das gleiche Bild wie bei 19 Minuten von Jodi Picoult handelt. Auch Pia ist diese Ähnlichkeit nicht entgangen und so führte sie gestern mit diesem Klon ihre neue Kategorie „Wiederverwendet“ ein :-)
Miss Bookiverse hat bereits letztes Jahr einen in meinen Augen besonders dreisten Coverklon aufgedeckt, an den mich Crini im letzten Coverklone Beitrag wieder erinnert hat. Heyne hat für Die Stadt der verschwundenen Kinder nämlich 1:1 das Cover des englischsprachigen Glimmerglass kopiert, inklusive einer fast identischen Typographie. Im Buch selbst steht aber nur „Umschlaggestaltung nach der Idee von“…ich finde ja, dass das etwas mehr als das ist, aber naja.
Jetzt aber ein Bildvergleich, der (hoffentlich) noch nicht irgendwo anders gepostet wurde. Kinder der Hoffnung von Marc Levy und Die vier Ecken des Himmels von Michael Malone. Da wundert es mich allerdings, dass Kein & Aber bei letzterem dieses Bild verwendet hat. Marc Levy ist ja kein Unbekannter und sein Buch war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des zweiten Buchs schon 1 3/4 Jahre auf dem Markt. Hmm.

Ach ja, Miss Bookiverse hat erst vor kurzem den ersten rein englischsprachigen Klon entdeckt. Da der noch ganz frisch ist, schaut ihn euch lieber auf ihrem Blog direkt an :-)

3 thoughts on “Coverklone 8

  1. Danke für die „Werbung“ :)

    Das mit Glimmerglass und die Stadt der verschwundenen Kinder ist doch total… keine Ahnung wie ich es beschreiben soll, irgendwie schon doof. Irgendwann wird es immer nur noch die gleichen Cover geben, wenn das so weiter geht o.o

  2. Also warum Bilder mehrfach verwendet werden, ist mir durchaus klar, aber die Benutzung bei den mittleren Büchern ist ja krass! Ich kann mir nur vorstellen, dass die Bücher zu selben Verlagsgruppe gehören (Randome House?), denn sonst ist das ja eindeutig eine Copyright-Verletzung!

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