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[In wenigen Worten] Rendezvous in Paris

Originaltitel:
Isla and the Happily Ever After
Autor:

Verlag:

Themen:

Reihe:
Anna and the French Kiss 3 von 3
Seiten: 448
Preis: 8,99 €, Taschenbuch
ISBN: 9783570402603
Erscheinungsdatum: 09.02.2015
Bewertung:

Kurzes Fazit

Ich habe Stephanie Perkins‘ vorherige Bücher Herzklopfen auf französisch und Schmetterlinge im Gepäck beide sehr gerne gelesen und mich entsprechend auf das dritte und letzte Buch aus dieser lose zusammenhängenden Reihe gefreut. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, noch einmal an das Pariser Internat zurückzukehren, aber im Vergleich zu den zwei anderen Titeln schwächelt Rendezvous in Paris leider. Die Beziehung zwischen den beiden Charakteren Isla und Josh steht hier im Vordergrund und braucht auch nicht lange, um sich zu entwickeln. Deshalb musste wohl noch ein erzwungener Konflikt her, damit das Buch nicht zu dünn wird. So kam es mir zumindest vor, denn das „Problem“ ist lächerlich und von Isla völlig an den Haaren herbeigezogen. Für eine unterhaltsame, jugendliche Liebesgeschichte aber trotzdem immer noch nett zu lesen und deshalb gibt es hier auch noch 4 Sterne :)

Wie auch die beiden Vorgänger funktioniert das Buch gut für sich allein, es gibt allerdings einen kleinen und zuckersüßen Gastauftritt der Figuren aus den anderen Büchern.

Die Reihe

Herzklopfen auf Französisch (Anna and the French Kiss, #1) Schmetterlinge im Gepäck (Anna and the French Kiss, #2) Rendezvous in Paris (Anna and the French Kiss, #3)


Reichs, Kathy: Virals – Tote können nicht mehr reden

Originaltitel:
Virals
Autor:

Verlag:

Themen:
, ,
Reihe:
Tory Brennan 1
Seiten: 480
Preis: 18,99 €, Hardcover
ISBN: 9783570152881
Erscheinungsdatum: März 2011
Bewertung:

Tory Brennan ist 14 Jahre alt und hat vor sechs Monaten ihre Mutter verloren. Infolge dessen lernte sie ihren Vater kennen und lebt seitdem bei ihm auf Morris Island, einer Insel vor Charleston, South Carolina. Sie erfährt auch, dass sie mit der berühmten forensischen Anthropologin Tempe Brennan verwandt ist, mit der sie auch die gleiche wissenschaftliche Leidenschaft teilt.
Gemeinsam mit ihren drei Freunden entdeckt Tory eines Tages eine Erkennungsmarke des Militärs, die der Ausgangspunkt eines großen Abenteuers wird. Die Tochter des Soldaten, dem die Erkennungsmarke gehörte, Katherine Heaton, verschwand vor vierzig Jahren spurlos, nur kurz nachdem ihr Vater im Krieg gefallen war. Dank ihrer Beobachtungsgabe und ihres Scharfsinns findet Tory schon bald die Leiche, bzw. das Skelett des vermissten Teenagers, ohne zu wissen in welche Gefahr sie sich damit begibt. Denn Katherine Heatons Mörder setzt alles daran, dass sein Geheimnis nicht aufgedeckt wird. Zu allem Überfluss wird Torys Clique bei der Rettung eines Wolfshunds von einem genetisch veränderten Virus infiziert, der ihre DNA für immer verändert.

Virals schien mir als erstes Buch einer Reihe ein perfekter Einstieg in das Werk von Kathy Reichs zu sein, da ich zuvor noch nie einen Roman von ihr gelesen hatte. Leider hat mir das Buch überhaupt nicht gefallen. Die Grundidee einer Teenagerclique, die einen Mord aufklärt, gefällt mir dabei eigentlich noch ganz gut und auch die Charaktere selbst sind mir recht sympathisch, aber das ganze Drumherum ist gewöhnungsbedürftig. Zuerst die Sprache: Tory tritt als Ich-Erzählerin auf und begleitet einen durch die Geschichte. Dabei bemüht sie sich, dem unwissenden Leser alles genau zu erklären, was mich schon sehr irritiert hat. Tory spricht mit mir! Und das ging mir schon ziemlich bald auf den Keks. Diese betonte Coolness und Jugendlichkeit nervt einfach tierisch. Ich will nicht, das die Protagonistin ständig Sätze wie „Hab ich schon erwähnt[…]?“ oder „Was, ihr seid nicht beeindruckt?“ vom Stapel lässt, um mich als quasi fünftes Mitglied in der Clique einzubeziehen.
Dann wäre da noch die Konstruktion der Geschichte. Alles ist geheimnisvoll und verschwörerisch und Katherine Heaton wurde ganz offensichtlich von einer machtvollen Person umgebracht. Auch der Leiter des Instituts, in dem Torys Vater arbeitet, führt zwielichtige Geschäfte und scheint der große Böse zu sein. Und dann vergisst er, den Werkscode seiner ach so geheimen und hochgesicherten Labortür zu ändern, damit die Clique dort einfach hindurchspazieren kann?! Genauso unglaubwürdig sind einige andere Stellen, an denen Tory oder einem der Jungs etwas schier unglaubliches gelingt und Tory keine andere Erklärung hat als „Fragt mich nicht, wie ich das gemacht habe[…]“ Ist Frau Reichs da etwa nichts besseres eingefallen? Überhaupt hat es sich die Autorin mit der Einführung der Infizierung der Protagonisten sehr einfach gemacht. Immer wenn Gefahr droht oder Hindernisse unüberwindbar scheinen macht es einfach KLICK und die Virals, wie sich die vier später nennen, verwandeln sich in eine bessere, wolfsartige Version ihrer selbst, damit ihnen niemand etwas anhaben kann. Ist doch praktisch, oder? Schwächen? Anscheinend keine.

Zusammengefasst erscheint mir Frau Reichs Virals als schlechte Kopie ihrer Bestsellerreihe um Tempe Brennan mit unnötigen SciFi-Elementen. Überhaupt ist die Verwandschaft zwischen Tory und Tempe eigentlich völlig unerheblich für die Geschichte, bietet aber in Zukunft wahrscheinlich noch einigen Raum für gegenseitige Gastauftritte. Apropos Verwandtschaft, vielleicht kann jemand für mich Licht ins Dunkel bringen? Tory sagt, dass ihr Vater Kit bis zum Tod ihrer Mutter keine Ahnung von seiner Vaterschaft hatte. Er trägt auch einen anderen Namen als Tory. Es liegt also nahe, dass Tempe Brennan eine Verwandte von Tory Brennan mütterlicherseits sein muss. Aber Tory erfährt erst von ihrem Vater, dass Tempe mit ihr verwandt ist, was diese automatisch zur Tante von Kit (Tempe ist die Schwester der Großmutter von Tory) machen müsste. Und zu einer alten Schachtel. Wie kommt dann die Namensgleichheit zustande? Wäre für Hinweise sehr dankbar!


Zink, Michelle: Die Prophezeiung der Schwestern

Originaltitel:
Prophecy of the Sisters
Autor:

Verlag:

Themen:
,
Reihe:
Die Prophezeiung der Schwestern 1 von 3
Seiten: 416
Preis: 17,95 €, Hardcover
ISBN: 9783570137215
Erscheinungsdatum: 03.08.2009
Bewertung:

Nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters ist für Lia und ihre Zwillingsschwester Alice nichts mehr so, wie es vorher war. Nicht nur erscheint ein merkwürdiges Zeichen an Lias Handgelenk, sondern gemeinsam mit ihrem Freund James entdeckt Lia auch eine uralte Prophezeiung, in der es um Zwillingsschwestern geht. Wie es das Schicksal will, bezieht sich die Prophezeiung auf Lias Familie und somit auf sie selbst und Alice. Eine der Zwillinge ist das Tor, durch das der gefallene Engel Samael auf die Erde zurückkehren kann, um Chaos über sie zu bringen. Die andere ist der Wächter, der das Tor beschützen und die Wiederkehr Samaels verhindern soll. Leider hat sich das Schicksal einen Scherz erlaubt: nicht die berechnende Alice wird als Tor geboren, sondern Lia, die lieber sterben würde, als für den Untergang der Welt verantwortlich zu sein. Und da Alice sich auf der Seite des Bösen viel wohler fühlt als in ihrer Rolle als Wächter, muss Lia nicht nur den Verlockungen Samaels widerstehen und gegen die Intrigen ihrer Schwester kämpfen, sondern gleichzeitig auch einen Weg finden, die Prophezeiung für immer zu beenden. Zur Seite stehen ihr dabei ihre neuen Freundinnen Sonia und Luisa, die an ihrem Handgelenk genau wie Lia ein Zeichen tragen, das dem ihren zum Verwechseln ähnlich sieht.

Meine Entscheidung, dieses Buch zu lesen, basierte – mal wieder – allein auf der Covergestaltung. Sieht schön aus, oder? Leider ist das Buch nicht so schön wie es von außen aussieht. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lia erzählt. Und zwar im Präsens. Bereits auf der ersten Seite stolperte ich darüber. Mal davon abgesehen, dass diese Erzählform eher unüblich ist, sind mir leider mehrere Tempusfehler aufgefallen. Ob man dafür jetzt die Übersetzung oder das Original verantwortlich machen muss, kann ich nicht sagen, aber so etwas darf eigentlich nicht passieren und ist peinlich. Die Geschichte selbst ist eigentlich ganz nett und endlich mal was anderes als der Vampireinheitsbrei. Das Buch konnte mich aber dennoch nicht überzeugen. Die Schreibweise hat mich einfach nicht mitgerissen. Und für die Tatsache, dass es sich schon wieder um den Auftakt zu einer Trilogie handelt, gibt es nochmal extra Minuspunkte. Lieber was anderes lesen.