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[Rezension] Pain of Today

Originaltitel:
-
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Reihe:
Promises of Forever 2
Seiten: 240
Preis: 2,99 €, E-Book
ISBN: -
Erscheinungsdatum: 15.08.2014
Bewertung:

Die Handlung

Bree, ihres Zeichen beste Freundin von Violet aus Lines of Yesterday, liebt das Leben, ihre Freunde und unkomplizierte One-Night-Stands. Gefühle sind nicht ihr Ding, versucht sie sich zumindest einzureden, obwohl sie heimlich schon seit Jahren für Violets Jetzt-Ex-Freund Jared schwärmt. Als sie nach einer Party und viel Alkohol mit ihm im Bett landet, ist ihr schlechtes Gewissen riesig. Dass Bree am nächsten Morgen dann ausgerechnet Violets Teamkollegen Rob über den Weg läuft, der sie vor ein paar Monaten gnadenlos abblitzen ließ, macht die Sache nicht unbedingt besser. Und wie das Schicksal so spielt, läuft sie ihm von da an ständig über den Weg.

Das war gut

Auch dieses Buch ist wieder sehr kurzweilig. Mir ist nicht mal aufgefallen, dass es vom Umfang her länger als Lines of Yesterday ist. Die Figuren sind wieder (fast) alle sympathisch und auch realistisch ausgearbeitet.

Bree und Rob sind kein lahmer Aufguss von Violet und Devin, sondern eigenständige Charaktere, die sich gut von dem Protagonistenpaar aus Band 1 unterscheiden. Ist ja leider auch nicht immer selbstverständlich.

Ich fand es sehr gut, dass im Gegensatz zu 0-8-15 Liebesgeschichten Brees „Lebensstil“ nicht verurteilt wird und auch nicht im Zentrum steht. Sie macht was ihr gefällt und kümmert sich (zumindest bei den meisten) nicht darum, was die Leute denken.

Das hat mir nicht gefallen

Das ewige Hin und Her und Gejammer war mir dann doch zu viel des Guten. Katy Perrys „Hot N Cold“ passt wie die Faust aufs Auge, wenn man Robs Verhalten beschreiben möchte. In der Rezension zum Vorgänger war ich noch sehr dankbar für das Fehlen des Bad Boys ohne Last der Welt auf den Schultern. Ein Bad Boy ist Rob nicht, aber die Last trägt er über weite Strecken des Buches mit sich herum, ohne mal den Mund aufzumachen. SEUFZ!

Und daraus folgt

Immer noch unterhaltsam, immer noch angenehm zu lesen, aber leider nicht so gut wie Teil 1, da mir das Dramarama nicht ganz so gefallen hat, besonders zum Ende hin. Für Teil 3 würde ich mich ja über Addison als Hauptfigur freuen. War ihre Collegewahl vielleicht ein Teaser darauf? Schön wärs :)

Die Reihe

Lines of Yesterday Pain of Today Hope of Tomorrow (Promises of Forever, #3)


Mead, Richelle: Frostbite

Originaltitel:
-
Autor:

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Themen:
,
Reihe:
Vampire Academy 2 von 6
Seiten: 327
Preis: $8.99, Taschenbuch
ISBN: 9781595141750
Erscheinungsdatum: 10.04.2008
Bewertung:

A Cup of English Reads, please! Shortcut

Lang lang ists her, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Im Rahmen von Sandys Englischchallenge möchte ich mich nun endlich wieder dazu motivieren, mehr Bücher in ihrer Originalsprache zu lesen. Und was bietet sich da mehr an, als bei dieser Gelegenheit die Vampire Academy Reihe weiterzulesen und im Idealfall sogar zu beenden? :)

Band 2 also. Ich weiß noch, dass ich den ersten Teil nur so lala fand. Vampire halt wieder, von denen hatte ich erstmal genug. Inzwischen ist allerdings schon einige Zeit seit meiner letzten Vampirlektüre vergangen (ich hoffe ich lüge nicht XD) und so gefiel mir der zweite Band sehr gut. Diesmal wird es ernst, denn einige Strigori haben sich ganz untypischerweise zu einer Gruppe zusammengeschlossen und ermorden gezielt blaublütige Moroifamilien. Die gesamte Vampirakademie macht daraufhin einen „Ausflug“ in ein Skigebiet, um die Schüler und deren Familien besser beschützen zu können. Aber natürlich läuft nicht alles wie geplant, sodass Rose und ihre Freunde in große Gefahr geraten.

Rose ist mir als Charakter sehr sympathisch, auch wenn mich ihre Schwärmerei für Dimitri nicht sonderlich interessiert. Immer diese schicksalhafte Romeo & Julia Liebe, so langsam werde ich dagegen glaube ich immun *gähn* Bis auf seine schweigsame Art und den russischen Akzent fällt mir ehrlich gesagt auch nichts ein, wodurch Dimitri hervorstechen soll. Da war Mason sehr viel zugänglicher.

Es ist jetzt einen Monat her, dass ich das Buch gelesen habe und ich kann mich nur noch schemenhaft an Einzelheiten erinnern. Das spricht nicht gerade FÜR die Reihe, unterhalten hat mich das Buch aber trotzdem, zumindest für den Moment XD Jetzt bin ich gespannt auf die weiteren Teile, Nr. 3 lese ich gerade. Ich gönne Rose ja ihr Happy End, kann es aber auch verschmerzen, wenn es am Ende doch nichts wird. Mal sehen was noch so passiert!

Die Reihe

Vampire Academy (Vampire Academy, #1) Frostbite (Vampire Academy, #2) Shadow Kiss (Vampire Academy, #3) Blood Promise (Vampire Academy, #4) Spirit Bound (Vampire Academy, #5) Last Sacrifice (Vampire Academy, #6)


Han, Jenny: Ohne dich kein Sommer

Originaltitel:
It's Not Summer Without You
Autor:

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, , ,
Reihe:
Sommer 2 von 3
Seiten: 256
Preis: 14,90 €, Trade Paperback
ISBN: 9783446238923
Erscheinungsdatum: 06.02.2012
Bewertung:

Ohne dich kein Sommer ist der zweite Teil von Jenny Hans Sommertrilogie, kann aber auch gut ohne Vorkenntnisse des ersten Bandes gelesen werden, da vorangegangene Ereignisse nochmals erklärt werden. Wer Teil 1 noch lesen möchte oder schon gelesen hat, für den gilt natürlich Spoilerwarnung!

Ein Jahr ist der letzte unbeschwerte Sommer von Belly her. Das erste Mal fährt sie nicht mit ihrer Familie ins Sommerhaus nach Cousins, sondern bleibt zuhause. Der Grund dafür ist, dass Suzannah, die beste Freundin von Bellys Mutter und Besitzerin des Sommerhauses, zwei Monate zuvor gestorben ist. Letztendlich ist daran auch Bellys Beziehung zu Conrad, Suzannahs älterem Sohn, gescheitert. Belly trauert der schönen Zeit hinterher und obwohl der Sommer immer ihre liebste Jahreszeit war, wünscht sie sich jetzt, dass er möglichst schnell vorüberzieht.
Als Conrads Bruder Jeremiah anruft und Belly um Hilfe bittet, weil Conrad verschwunden ist, zögert sie nicht lange. Sie sieht ihre Chance gekommen, mit Conrad wieder ins Reine zu kommen, sich für ihre grausamen Worte zu entschuldigen, die sie ihm bei der Beerdigung an den Kopf geworfen hat. Und so finden sich die drei Jugendlichen – vielleicht das letzte Mal – zusammen im Sommerhaus wieder. Während sie gemeinsam um den Erhalt ihrer zweiten Heimat kämpfen, müssen sich alle drei über ihre Gefühle klar werden. Ergänzt wird die Geschichte durch Erinnerungen an vergangene Zeiten, die teils aus Bellys, teils aus Jeremiahs Sicht erzählt werden.

Endlich wieder zurück in Cousins! Wie schon im ersten Teil vermag es die Autorin, dem Leser die Gefühle und Stimmungen der Figuren perfekt zu vermitteln. Sie fängt den Sommer so gut ein, dass man selbst glaubt am Strand zu sitzen. Aber auch die Trauer um Suzannah ist praktisch greifbar, nicht nur einmal wäre ich fast in Tränen ausgebrochen, als Belly oder Jeremiah über sie reden.

Belly möchte „ihren“ beiden Jungs wirklich zur Seite stehen, ihnen unter die Arme greifen und bei der Trauerbewältigung helfen. Conrad ist noch immer ihre große Liebe, aber er blockt Bellys Annäherungsversuche ab und ignoriert sie so gut wie möglich. Sein verschlossener Charakter macht es nicht leicht ihn gern zu haben, auch wenn hinter der Fassade ein liebenswerter und verletzlicher junger Mann verborgen zu sein scheint. Im dritten und letzten Buch soll ein Teil der Geschichte wohl aus seiner Sicht erzählt werden. Dies wird es hoffentlich leichter machen, Conrads Verhalten zu verstehen.

Bis dahin schlägt mein Herz aber auf jeden Fall für Jeremiah, der liebenswert und witzig ist und sich sehr um das Wohlergehen von Belly bemüht. Es müssen doch nicht immer die verschlossenen, mürrischen Typen sein, die attraktiv sind!

Ohne dich kein Sommer ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teils. Belly entwickelt sich weiter, legt kindische Verhaltensweisen ab und wird so langsam erwachsen. Ich drücke ihr die Daumen, dass sie im letzten Band das große Glück findet und nach vorne blicken kann.

Die Serie


Lim, Rebecca: Erweckt

Originaltitel:
Exile
Autor:

Verlag:

Themen:
, , ,
Reihe:
Mercy 2 von 4
Seiten: 256
Preis: 14,99 €, Hardcover
ISBN: 9783473368297
Erscheinungsdatum: 01.02.2012
Bewertung:

Der zweite Band der Serie setzt da an, wo Teil 1 aufhörte: Mercy erwacht im Körper eines ihr unbekannten Mädchens und muss sich in dem fremden Leben orientieren. Ihr neuer Wirt heißt Lela, lebt in Australien und jobbt in einem Café. Lelas Mutter ist todkrank, der Krebs hat ihren Körper zerfressen und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sterben wird. Zuerst findet sich Mercy mit ihrem trostlosen Schicksal ab, doch dann erinnert sie sich Stück für Stück an ihre Zeit als Carmen und an die Worte, die ihr geheimnisvoller Geliebter Luc ihr in ihren Träumen einflüstert. Sie soll Ryan finden, den Menschenjungen, in den Mercy sich als Carmen verliebt hat. Und sie soll zu ihm nach Paradise zurückkehren, damit Luc sie finden kann.

Auch im zweiten Teil wird wieder nicht ausgesprochen was für ein Wesen Mercy ist, aber inzwischen ist es so offensichtlich, dass ich es auch nicht mehr veschweigen muss: Mercy ist ein Engel, Luc allen Anscheins nach Luzifer persönlich. Ob Mercy auch einem biblischen Vorbild entspringt, ist allerdings nicht klar.

Genau wie im ersten Buch auch habe ich im Rückblick das Gefühl, dass so gut wie gar nichts (wichtiges) passiert ist. Mercy bestreitet als Lela ihren Alltag und lernt von einem Stammkunden den Umgang mit dem Internet. Über eine Social Network Plattform nimmt sie Kontakt zu Ryan auf, der sich auch prompt bereit erklärt, sie in Australien abzuholen. Na dann ist doch alles schön und gut. Zuerst muss Mercy aber im Café noch eine Geiselnahme bewältigen, als ein gefrusteter Stammkunde wegen seiner Kündigung die Nerven verliert und mit seiner Pistole die Leute bedroht. Dass der Cafébesitzer später allerdings nicht die Polizei ruft und Mercy den Täter nur einen Tag später wieder ganz normal bedient, als wäre nichts gewesen, auch noch MITLEID mit ihm hat, ruft bei mir nur ein Kopfschütteln hervor. Was für eine Botschaft ist das? Und als wäre ein Verbrechen nicht genug, nimmt sich ein anderer Kunde ein Beispiel am ersten und veranstaltet ein paar Tage später seine eigene kleine Geiselnahme, die allerdings nicht so glimpflich ausgeht wie die vorherige.

Ich habe mir vom zweiten Buch der Reihe weitaus mehr erhofft, als ich bekommen habe. Mercys Hintergrundgeschichte macht so gut wie keine Fortschritte, stattdessen wird der Leser mit der Lebensgeschichte von Lela gelangweilt, die durch die Kriminalhandlung unglaubwürdig aufgepeppt werden soll. Daneben gibt es noch einen weiteren Handlungsstrang um eine Striptänzerin, der aber genauso belanglos und unwichtig für die Haupterzählung ist, dass man ihn auch hätte weglassen können. Ich frage mich, wieso die Autorin Mercys Geschichte auf vier Bände angelegt hat. Wie es bisher aussieht, hätten zwei Bücher mit gestraffter Handlung vollkommen ausgereicht. Ich kann mir sogar gut vorstellen, dass man nach Band 1 getrost direkt Band 3 lesen kann, ohne Verständnisprobleme zu haben. Untermauern kann ich diese Vermutung allerdings nicht, denn mein Interesse, das nächste Buch zu lesen, hält sich in Grenzen.

Die Serie