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[Rezension] Steelheart

Originaltitel:
Steelheart
Autor:

Verlag:

Themen:
, ,
Reihe:
Reckoners 1 von 3
Seiten: 448
Preis: 17,99 €, Hardcover
ISBN: 9783453268999
Erscheinungsdatum: 09.06.2014
Bewertung:

Die Handlung

In einer nicht allzu fernen Zukunft erscheint ein roter Stern namens Calamity am Himmel, der einigen Menschen Superkräfte verleiht. Der Protagonist David ist noch ein Kind und sein Vater glaubt daran, dass die „Epics“ genannten Supermenschen Helden sein werden. Doch es kommt anders. Die Epics entpuppen sich als wahnsinnig, ausnahmslos böse und reißen die Herrschaft an sich. Davids Vater wird bei einem Aufeinandertreffen mit Steelheart, dem neuen selbsternannten Herrscher von Chicago, getötet.
Zehn Jahre später sucht David noch immer nach einem Weg, Steelheart zu besiegen und schließt sich einer Gruppe Untergrundkämpfer an, die es sich zum Ziel gemacht hat, Epics auszuschalten. Doch nicht jeder ist begeistert von dem Plan, den scheinbar unbesiegbaren Herrscher von „Newcago“ abzusetzen.

Das war gut

Die Welt! Eine Stadt aus Stahl, was für eine coole Idee ist das bitte? Ich habe mir die Stadt beim Lesen immer wie ein auf Hochglanz poliertes Metalllabyrinth vorgestellt. Auch wenn da natürlich in völliger Dunkelheit nicht wirklich etwas glänzen konnte. Aber die Vorstellung war trotzdem cool.

Die Fähigkeiten der Epics sind facettenreich und interessant gestaltet, auch die Schwächen ergaben für mich Sinn und fügten sich gut in die Geschichte ein. Besonders gefallen hat mir die Idee, dass manche Epics ihre Kräfte verschenken können.

Zu keiner Zeit kam beim Lesen Langeweile auf, die Geschichte ist durchgehend spannend und mit Action gespickt, sodass man kaum zwischendurch kaum unterbrechen kann, um zu erfahren, wie es weitergeht. Im Grunde liest sich das Buch wie ein Kinofilm, eine Verfilmung ist also wahrscheinlich (hoffentlich) nur eine Frage der Zeit.

Das hat mir nicht gefallen

Ich fands schade, dass die Epics zwar coole Fähigkeiten haben, aber ansonsten nicht über den Status „zu bekämpfender Bösewicht“ hinaus kommen. Besonders Steelheart blieb etwas blass. Was sind seine Beweggründe? Warum herrscht er genau auf diese Art und nicht anders? Hat er auch andere Seiten als die des grausamen Herrschers? Alles was ich aus der Geschichte mitnehme ist „Steelheart ist böse, er muss vernichtet werden“. Da hätte man stattdessen auch ein instinktgesteuertes Monster einsetzen können.

Und daraus folgt

Mit Steelheart hat mich Brandon Sanderson vollends überzeugt. Das wird nicht mein letztes Buch des Autors gewesen sein und ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil Firefight, der im Januar auf englisch erscheinen wird. Ich hoffe, dass wir in den Fortsetzungen mehr über die Welt erfahren und woher Calamity eigentlich kommt bzw. warum sich nur einige Menschen dadurch verändert haben.

Die Reihe

Steelheart (Reckoners, #1) Mitosis Firefight (Reckoners, #2) Calamity (Reckoners, #3)