Schlagwort-Archive: Erschienen 2008

Mead, Richelle: Frostbite

Originaltitel:
-
Autor:

Verlag:

Themen:
,
Reihe:
Vampire Academy 2 von 6
Seiten: 327
Preis: $8.99, Taschenbuch
ISBN: 9781595141750
Erscheinungsdatum: 10.04.2008
Bewertung:

A Cup of English Reads, please! Shortcut

Lang lang ists her, dass ich den ersten Band der Reihe gelesen habe. Im Rahmen von Sandys Englischchallenge möchte ich mich nun endlich wieder dazu motivieren, mehr Bücher in ihrer Originalsprache zu lesen. Und was bietet sich da mehr an, als bei dieser Gelegenheit die Vampire Academy Reihe weiterzulesen und im Idealfall sogar zu beenden? :)

Band 2 also. Ich weiß noch, dass ich den ersten Teil nur so lala fand. Vampire halt wieder, von denen hatte ich erstmal genug. Inzwischen ist allerdings schon einige Zeit seit meiner letzten Vampirlektüre vergangen (ich hoffe ich lüge nicht XD) und so gefiel mir der zweite Band sehr gut. Diesmal wird es ernst, denn einige Strigori haben sich ganz untypischerweise zu einer Gruppe zusammengeschlossen und ermorden gezielt blaublütige Moroifamilien. Die gesamte Vampirakademie macht daraufhin einen „Ausflug“ in ein Skigebiet, um die Schüler und deren Familien besser beschützen zu können. Aber natürlich läuft nicht alles wie geplant, sodass Rose und ihre Freunde in große Gefahr geraten.

Rose ist mir als Charakter sehr sympathisch, auch wenn mich ihre Schwärmerei für Dimitri nicht sonderlich interessiert. Immer diese schicksalhafte Romeo & Julia Liebe, so langsam werde ich dagegen glaube ich immun *gähn* Bis auf seine schweigsame Art und den russischen Akzent fällt mir ehrlich gesagt auch nichts ein, wodurch Dimitri hervorstechen soll. Da war Mason sehr viel zugänglicher.

Es ist jetzt einen Monat her, dass ich das Buch gelesen habe und ich kann mich nur noch schemenhaft an Einzelheiten erinnern. Das spricht nicht gerade FÜR die Reihe, unterhalten hat mich das Buch aber trotzdem, zumindest für den Moment XD Jetzt bin ich gespannt auf die weiteren Teile, Nr. 3 lese ich gerade. Ich gönne Rose ja ihr Happy End, kann es aber auch verschmerzen, wenn es am Ende doch nichts wird. Mal sehen was noch so passiert!

Die Reihe

Vampire Academy (Vampire Academy, #1) Frostbite (Vampire Academy, #2) Shadow Kiss (Vampire Academy, #3) Blood Promise (Vampire Academy, #4) Spirit Bound (Vampire Academy, #5) Last Sacrifice (Vampire Academy, #6)


Glattauer, Daniel: Gut gegen Nordwind

Originaltitel:
-
Autor:

Verlag:

Themen:
,
Reihe:
Emmi & Leo
Seiten: 224
Preis: 7,95 €, Taschenbuch
ISBN: 9783442465866
Erscheinungsdatum: 07.07.2008
Bewertung:

Eigentlich möchte Emmi Rothner nur ein Zeitungsabo kündigen. Durch einen Schreibfehler landen ihre E-Mails allerdings nicht bei der Zeitschrift „Like“ sondern bei Leo Leike, der nach mehrmaliger „Belästigung“ Emmi auf ihren Fehler aufmerksam macht. Emmi entschuldigt sich und die Sache ist erledigt. Damit könnte die Geschichte bereits zuende sein. Ist sie aber natürlich nicht. An Weihnachten verschickt Emmi – wieder aus Versehen – eine „Frohe Weihnachten“ Massenmail auch an Leo. Dies ist der Beginn einer monatelangen Konversation zweier sich fremder Menschen, die sich über E-Mails immer näher kommen und sozusagen eine anonyme Liebesbeziehung auf Distanz führen.

Nach Ewig Dein von war ich von Daniel Glattauer sehr enttäuscht. Von Gut gegen Nordwind hatte ich doch immer nur Gutes gehört, vielleicht hatte ich einfach nur das falsche Buch erwischt? Als eine Kollegin mir anbot, mir das Buch mitzubringen, habe ich deswegen nicht lange gezögert und ja gesagt. Leider hat mir Gut gegen Nordwind genauso wenig gefallen wie mein erstes Werk des Autors. Emmi und Leos Unterhaltungen haben mich eigentlich nur gelangweilt. Ein ewiges Blabla mit ständigen Wiederholungen aus verschiedener Perspektive. Mal schlägt er ein Treffen vor und sie redet sich heraus, mal ist es anders herum. Gähn! Noch dazu ist Emmi verheiratet und Leo eigentlich in eine andere Frau verliebt, die ihm aber nicht gut tut. Ich bin derselben Meinung wie Emmis Ehemann: sie hat sich von Leo ein so überirdisches Fantasiebild erschaffen, dass niemand damit konkurrieren kann. Sie hätten sich einfach sofort beim ersten Mal treffen sollen, anstatt die Begegnung über Monate herauszuzögern, bis es zu spät ist. Das hätte mir als Leser nämlich viele langweilige Gespräche erspart.

Vom Ende brauche ich eigentlich gar nicht erst anzufangen. Wie blöd war das denn? Ich wüsste zu gerne, ob Daniel Glattauer dieses Ende anfangs für sich stehen lassen wollte oder von vornherein eine Fortsetzung geplant hatte.

Die Serie


Kinsella, Sophie: Kennen wir uns nicht?

Originaltitel:
Remember Me
Autor:

Verlag:

Themen:
,
Reihe:
-
Seiten: 416
Preis: 8,95 €, Taschenbuch
ISBN: 9783442466559
Erscheinungsdatum: 08.09.2008
Bewertung:

Lexi Smart ist eine lebenslustige junge Frau mit den drei besten Freundinnen, die man sich nur vorstellen kann, einem schlecht bezahlten Job, einer winzigen Wohnung und einem unzuverlässigen Freund, der sie eines Abends wieder mal versetzt. Auf der Suche nach einem Taxi rutscht Lexi auf einer regennassen Treppe aus…
und erwacht kurz darauf mit Gedächtnisverlust im Krankenhaus. Drei Jahre sind aus ihrem Gedächtnis verschwunden, als hätten sie nie existiert. Blöd nur, dass in diesen drei Jahren verdammt viel passiert ist: Lexi ist zur Abteilungsleiterin in ihrer Firma aufgestiegen, hat einen erfolgreichen, liebevoll wirkenden und verdammt gut aussehenden Architekten geheiratet und sich aus irgendeinem Grund mit ihren Freundinnen zerstritten.

Lexi kann nicht glauben, was ihre Familie ihr erzählt. Sie scheint das perfekte Leben zu führen. Doch dann taucht ein Kollege ihres Ehemanns auf und erzählt ihr, dass sie zwar in einem riesengroßen und durchgestylten Loft lebt und viel Geld hat, aber alles andere als glücklich mit ihrem Leben sei. Wie kann das möglich sein? Stück für Stück versucht Lexi, sich in ihrem scheinbar wahrgewordenen Traum zurechtzufinden und die letzten drei Jahre zu ergründen. Und es sollte ihr schnellstens gelingen, denn zu allem Überfluss versucht ein Arbeitskollege, aus ihrem Unfall Kapital zu schlagen und ihr ihren Job wegzuschnappen…

„Kennen wir uns nicht?“ beleuchtet die allseits beliebte „Hauptfigur verliert Gedächtnis“ Geschichte, die auch gerne für Krimis genutzt wird, von ihrer lustigen Seite. Lexi ist eine sympathische Hauptfigur und viele Dinge, die ihr passieren, sind so herrlich überzogen dargestellt, dass man gar nicht anders kann, als zu lachen. So verfasst Lexis Ehemann Eric als Hilfestellung für seine Frau ein „Ehehandbuch“, in dem er alphabetisch und akribisch genau alle Punkte auflistet, die seiner Meinung nach in ihrer Ehe wichtig sind, inklusive der Beschreibung des üblichen Vorspiels und der Tatsache, dass er jeden Morgen seine Hoden nach Knötchen abtastet. Überhaupt scheint Eric ein ziemlich merkwürdiger Typ zu sein, auch wenn er auf den ersten Blick wie der perfekte Mann erscheint.

Genauso fremd wie Eric ist Lexi aber sich selbst. Drei Jahre zuvor war sie noch eine graue Maus ohne besondere Karriereambitionen und jetzt ist sie plötzlich hübsch und, wie sie von den Beschreibungen anderer hört, absolut karrieregeil. Was kann bloß zu einer solch drastischen Veränderung geführt haben, für die sie sogar ihre besten Freundinnen aufgegeben hat? Und will Lexi wirklich wieder zu dieser Person werden?

Das Buch ist der erste Titel von Sophie Kinsella, den ich gelesen habe. Weitere werden folgen, denn wie ich bereits erwartet hatte, hat mir der Roman sehr gut gefallen. Lockerleichte Lektüre für zwischendurch, die einen gut unterhält.