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Chbosky, Stephen: Das also ist mein Leben

Originaltitel:
The Perks of Being a Wallflower
Autor:

Verlag:

Themen:
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Reihe:
-
Seiten: 288
Preis: 12,99 €, Trade Paperback
ISBN: 9783453267510
Erscheinungsdatum: 26.09.2011*
Bewertung:

*Das Buch ist bereits 2000 unter dem Titel „Vielleicht lieber morgen“ bei Egmont erschienen. Es handelt sich um eine Neuausgabe mit neuer Übersetzung.

Charlie ist steht kurz vor seinem ersten Jahr in der Highschool, als er anfängt einem „Freund“ Briefe zu schreiben. Der Leser weiß nicht, wer dieser Freund ist. Und aus den Briefen geht hervor, dass auch der Empfänger Charlie nicht kennt. Aber das ist ihm auch nicht wichtig. Da seine Familie sich nicht wirklich für Charlie und seine Erzählungen interessiert, schildert der Jugendliche stattdessen besagtem „Freund“ in Briefen ein Jahr lang sein Leben. Wie er auf die Highschool kommt. Wie er seine Freunde kennenlernt, sich verliebt, das erste Mal auf eine Party geht und Drogen nimmt. Und wie Charlie sich nach all der Zeit endlich an ein dunkles Geheimnis seiner Vergangenheit erinnert.

Sein Freund Patrick sagt über und zu Charlie: „Er ist unser Mauerblümchen. […] Du kriegst alles mit. Du behältst es für dich. Und du verstehst.“ So kann man Charlie wirklich am besten beschreiben. Schon früh wird klar, dass Charlie an einer sozialen Störung leidet, was ihm selbst aber auch bewusst zu sein scheint. Seine Beschreibungen klingen teilweise depressiv und seine naive Ausdrucksweise hat mich des öfteren an Forrest Gump erinnert. Genau wie Forrest ist Charlie aber auf seine eigene Art und Weise intelligent, was vor allem seinem Englischlehrer auffällt, der ihm regelmäßig Literaturklassiker zu lesen gibt und ihn Aufsätze schreiben lässt.

In diesem Buch passiert so viel und gleichzeitig so wenig, dass es schwierig zu beschreiben ist. Ich muss gestehen, dass ich das Buch nur lesen wollte, weil Emma Watson in der Verfilmung des Buches eine der Hauptrollen spielt. Vorher hatte ich nie von dem Buch gehört und es entspricht auch nicht meiner bevorzugten Lektüre, sodass ich ohne die Filmankündigung wohl keinen zweiten Blick darauf verschwendet hätte. Ich bereue es aber nicht, das Buch gelesen zu haben und bin sehr gespannt auf die Filmumsetzung.