Lesestoff im Januar 2018


Kaum, zu glauben, dass der erste Monat von 2018 schon wieder vorbei ist, oder? Den Januar habe ich dazu genutzt, meine angefangenen und ausgeliehenen Bücher aus 2017 zu beenden, damit ich frisch ins neue Lesejahr starten kann. Das hat dann auch fast den ganzen Monat gedauert, nur ein Titel war „neu“.

No 9677 oder Wie mein Vater an fünf Kinder von sechs Frauen kam

Eine Empfehlung und Leihgabe von Sandy, mit der ich am Anfang noch nicht ganz warm wurde. Aber nachdem sich die durch eine Samenspende verbundenen Halbgeschwister erstmal gefunden hatten, wurde es interessant und sehr spaßig.

Slasher Girls & Monster Boys

Letztes Jahr kurz vor Halloween begonnen, habe ich das Hörbuch im Januar nach einer größeren Pause beendet. Manche der zahlreichen Kurzgeschichten fand ich großartig, andere hatte ich bereits zehn Minuten nach dem Hören vergessen. Gegruselt habe ich mich nicht, auch wenn es Horrorstories sind.

Aristoteles und Dante entdecken die Geheimnisse des Universums

Ein Buch, dass ich mir gekauft habe, weil so viele es lieben. Ich war nicht ganz so begeistert. Die kurzen Kapitel lesen sich teilweise wie zusammenhanglose Momentaufnahmen, Schnappschüsse im Leben von zwei Jugendlichen, die im Sommer Zeit miteinander verbringen. Hauptsächlich geht es um Aristoteles‘ Kampf mit sich selbst.

Ich, Eleanor Oliphant

Letztes Jahr irgendwann kamen Sandy, Dani und ich auf die Idee, Ich, Eleanor Oliphant als Notizbuch zu lesen. D. h. jeder bewaffnet sich mit einem andersfarbigen Stift und kritzelt seine Gedanken gleich beim Lesen ins Buch. Ich war die Erste und habe den Roman mit in den Griechenlandurlaub genommen…und danach nicht wieder angefasst, weil mir die Protagonistin mit ihrer Art unsagbar auf die Nerven ging. Erst nach 350 Seiten wurde die Geschichte interessant – das entschädigt aber nicht für die vielen Seiten davor.

Meeting Bill Murray

Autor Gavin Edwards hat in diesem Buch außergewöhnliche Begegnungen mit Bill Murray gesammelt, die alle wirklich passiert sein sollen. Bill Murray scheint eine sehr exzentrische Persönlichkeit zu sein, ist dabei aber gleichzeitig verdammt cool. Es hat Spaß gemacht, die Geschichten zu lesen, aber man sollte das Buch nicht am Stück durchlesen, denn das macht das Buch etwas ermüdend. Eigentlich würde das Buch ganz gut als Klolektüre passen, eine Geschichte pro Besuch ;-)

Der Aufstieg des Mittelfingers

Wie Cover und Titel bereits vermuten lassen, geht es in dem Buch um Beleidigungen. Den Autor des Buchs traf ich auf der Frankfurter Buchmesse, als Vorbereitung bat ich um ein Exemplar seines Sachbuchs. Ich kam nur bis Seite ~100 und las erst im Januar weiter. Wenn ich Autoren persönlich treffe, fällt mir eine Rezension besonders schwer.

Ohne Wenn und Abfall

Auf der Litblog Convention in Köln hat Milena Glimbovski letztes Jahr in einem Workshop von sich und ihrem Buch erzählt. Das hat mich so begeistert, dass ich mir ihr Sachbuch gleich als Rezensionsexemplar bestellt habe. Ausführliche Meinung folgt.

Neuzugänge


2016 hatte ich bereits mal versucht, alle ungelesenen Neuzugänge des aktuellen Jahres regelmäßig auf Instagram festzuhalten. Irgendwann habe ich aufgrund der Masse aufgegeben. Neues Jahr, neues Glück. Diese vier Bücher fanden im Januar den Weg in mein Regal (ungelesen sind sie alle):

Deutschland Schwarz Weiß von Noah Sow
Das Lied der Krähen von Leigh Bardugo
Rattatatam, mein Herz von Franziska Seyboldt
Wenn Männer mir die Welt erklären von Rebecca Solnit

5 Gedanken zu „Lesestoff im Januar 2018

  1. Ich habe Milena auch auf der LitBlogCon gesehen und fand das total interessant. Ich habe ihr Buch mittlerweile gelesen und fand es richtig spannend und toll erzählt. Vor allem die ganzen Tipps sind sehr interessant auch wenn ich bei manchen Dingen dann doch beim Altbewährten bleiben werde :-)

    Viel Spaß damit :-)

    Liebe Grüße
    Anna

    1. Den Spaß hatte ich bereits, ich habs ja schon gelesen ;-) Fand das Buch auch sehr aufschlussreich und habe Anfang des Jahres damit begonnen, mein Leben plastikfreier zu gestalten. Ist gar nicht so leicht.

  2. Schade, mir gefiel Ich, Eleanor Oliphant wirklich gut. Ich habe es als Hörbuch gehört, vielleicht ist es in der Form besser als niedergeschrieben? Meiner Meinung nach ist Ich, Eleanor Oliphant die 10 x besser Variante von Das Rosie-Projekt.
    Viele Grüße!

    1. So verschieden können Geschmäcker sein :-)
      Mich hat neben Eleanor selbst auch dieses sich ständig wiederholende, plumpe „Anteasern“ des großen Geheimnisses genervt. Und ich hätte gerne einen tieferen Einblick in Eleanors Kindheitsleben gehabt – die Enthüllungen am Ende erklären mir nicht genug, wieso Eleanor so weltfremd ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *
Bitte missbrauche die Kommentarfunktion nicht als Werbeplattform für deinen eigenen Blog. Reine Werbekommentare werden gelöscht.