Mai 2017 im Rückblick

Gelesen


Gelesen: 1 | Gehört: 2 | Neu: 1 | SuB: +1 | Seiten: 144 | Minuten: 507

Der Mai war mal wieder sehr lesereich. Nicht. Spontan habe ich mir Ende des Monats in der Bibliothek Vierzehn von Tamara Bach ausgeliehen. Die 144 Seiten waren schnell weggelesen und gefallen hat es mir auch, das ist doch immerhin etwas. Das Buch erzählt einen ganz normalen ersten Schultag im Leben einer Jugendlichen und ist aus der Du-Perspektive geschrieben.

Außerdem habe ich noch The Upside of Unrequited von Becky Albertalli und A Rare Book of Cunning Device von Ben Aaronovitch gehört. Letzteres ist eine Kurzgeschichte aus der „Rivers of London“ Reihe und bei Audible kostenlos zu haben. Ersteres ist das neue Buch der „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ (Nur drei Worte) Autorin, das seit der Ankündigung auf meiner Wunschliste stand. Die Hauptfigur ist diesmal ein heterosexuelles Mädchen, dafür ist ihr Umfeld aber umso vielfältiger. Ich liebe es, wie Becky Albertalli selbstverständlich all diese unterschiedlichen Figuren einbaut. Das Buch hat mir auch wieder sehr gut gefallen.

Gehortet

Meeting Bill Murray

Wer nicht liest, braucht auch keine neuen Bücher, richtig? Gekauft habe ich tatsächlich keines, aber meine lieben Freundinnen Dani und Sandy haben dafür gesorgt, dass es dann doch kein buchfreier Monat wurde. Zum Geburtstag bekam ich nämlich Meeting Bill Murray geschenkt. Seit Sandy mir das erste Mal davon erzählt hat, stand es auf meiner Wunschliste und ich freue mich schon sehr auf die Geschichten.

Kinoausflüge

Auf Sieben Minuten nach Mitternacht mussten wir in Deutschland nach zahlreichen Verschiebungen acht Monate länger warten als geplant. Aber verdammt, es hat sich gelohnt. Der Film ist visuell unglaublich beeindruckend und ich habe bestimmt einen Liter Tränen im Kino gelassen. Ab einem bestimmten Punkt habe ich einfach durchgeheult, dabei schaffe ich es sonst eigentlich ganz gut, die Zähne zusammenzubeißen.

 

Guardians of the Galaxy Vol. 2 habe ich gleich zwei Mal auf der großen Leinwand gesehen und ich würde auch noch ein drittes und viertes Mal reingehen, aber das Geld spare ich mir lieber für die Blu-ray, die schon Anfang September erscheint. Die Story war wie erwartet sehr vorhersehbar, aber ganz ehrlich, wer guckt sich denn einen Superheldenfilm für die innovative Geschichte an? Die Charaktere rocken die Leinwand und die Witze sind der Knaller. Selbst die Kämpfe halten immer wieder Überraschungen bereit und die Musik braucht man ja wohl nicht mehr extra zu erwähnen. Die Soundtracks laufen bei mir in Dauerschleife. Ein dritter Teil ist bereits beschlossene Sache und bei Avengers: Infinity War werden die Antihelden ebenfalls einen Auftritt haben. Ich freu mich drauf!

Und sonst so

Letzten Monat bin ich 30 geworden. Habe ich das Gefühl, schon 30 zu sein? Nein. Glücklicherweise werde ich sowieso immer 5 bis 10 Jahre jünger geschätzt, also kann ich noch eine Weile so tun, als wäre ich es nicht ;-)

Das Universum hat sich ein besonders schönes Geschenk für mich überlegt und mir eine fette Erkältung verschafft, sodass ich meinen Geburtstag größtenteils im Liegen verbracht habe. Umso schöner war dafür, dass ich abends Dani vom Flughafen abholen durfte. Wir haben trotzdem das Beste aus der Zeit gemacht und samstags wurde das Trio dann mit Sandy komplettiert. Wie es sich für Buchblogger gehört, haben wir ausgiebig in Buchhandlungen gestöbert und über Bücher gefachsimpelt. Wer braucht da noch die Buchmesse? Danke für die schöne Zeit, Mädels <3

6 Gedanken zu „Mai 2017 im Rückblick

  1. Huhu Anja

    Ja, „Vierzehn“ hat mir damals auch wirklich gut gefallen. Tamara Bach hat es geschafft, den Alltag auf eine ganz spezielle Art einzufangen.
    Oje, das mit der Erkältung war ja wirklich fies. Aber schön, dass du dann deinen Geburtstag doch noch geniessen konntest. Kannst du dir vorstellen, wie ich ob meinem Alter immer wieder erschrecke? Aber ich habe auch das Glück, immer einiges jünger geschätzt zu werden ;-)

    lg Favola

    1. Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten. Ich dachte eigentlich, ich hätte noch ein Buch von ihr im Regal, aber da habe ich mich wohl leider getäuscht. Ich werde wohl senil ;-)

      Ich hoffe ja, dass ich mich irgendwann damit arrangieren kann, dass ich nicht mehr Anfang/Mitte 20 bin. Wir schaffen das schon :o)

  2. Ich wünsche dir nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag! :) Die 30 ist auch nur eine Zahl wie jede andere, ich bleibe da eher bei „man ist so alt wie man sich fühlt“ (also irgendwas zwischen fünf und fünfhundert). ;D

    1. Bin spät dran, aber: vielen Dank :-) Ich fühle mich der 20 definitv näher als der 30, aber ich will wahrscheinlich einfach nicht wahr haben, dass ich älter werde ;)

  3. Alles Gute nachträglich zum Dreißigsten, bei mir ist es ja auch noch in diesem Jahr so weit :D

    Mein Kino-Programm des letzten Monats deckt sich haargenau mit deinem und ich stimme auch deinen Meinungen absolut zu und ich war sehr froh, dass gerade „A Monster Calls“ nicht enttäuscht hat und eine würdige Verfilmung geworden ist. Leider habe ich nirgendwo ein Kino in der Nähe gefunden, dass den Film im Original gezeigt hat, aber die deutsche Synchro war wirklich überrascht gut.

    GotG Vol. 2 fand ich ehrlich gesagt viel besser als erwartet und eigentlich so gut wie den ersten Teil, lediglich den Soundtrack fand ich beim ersten Film deutlich besser – vielleicht liegt das aber auch einfach daran, dass ich die Lieder vom zweiten überwiegend kaum oder gar nicht kannte :D

    1. Ich hätte ja gedacht, dass es in Gelsenkirchen bestimmt einfacher als in Mönchengladbach ist, einen Film im Original zu sehen. Wie schade.

      Ich kannte vom zweiten Soundtrack auch nicht alles, aber die, die ich kannte, sind dafür besonders stark im Ohr geblieben. We’ve got a wham bam shang-a-lang and a sha-la-la-la-la-la thing *sing*

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