April 2017 im Rückblick

Gelesen


Gelesen: 3 | Neu: 5 | Aussortiert: 19 |SuB: -17 | Seiten: 1093

Der Koffer habe ich bereits rezensiert. Ein Buch, das unter die Haut geht. Genau wie The Hate U Give, das ich gemeinsam mit Sandy gelesen habe. Bereits in meinem Märzrückblick habe ich gesagt, dass es wohl das wichtigste Jugendbuch dieses Jahres sein wird. Und das war nicht untertrieben.

Der Sommer, in dem alle durchdrehten (außer mir!). wurde mir überraschend vom Verlag zugesandt und ich habe es ganz spontan aus dem Regal gezogen. Die aus der Sicht des jugendlichen Protagonisten erzählte Geschichte fand ich anstrengend und kindisch (die Zielgruppe kann sich wahrscheinlich besser in den Erzähler versetzen). Die letzten Seiten steuerten in die richtige Richtung, konnten für meinen Geschmack aber die vorangegangenen mit Vorurteilen gepflasterten Seiten nicht retten.

In einem spätabendlichen Anfall habe ich mich vor meine Regale gestellt und tatsächlich 19 ungelesene Bücher aussortiert. Passiert mir selten, aber das war mal nötig. Natürlich stehen noch viel mehr Bücher auf den Brettern, die ich wohl nie in meinem Leben lesen werde, aber der Trennungsschmerz ist meist zu groß. Verabschiedet habe ich mich von den Reihen Mitternachtszirkus, Charlie Bone, Evermore, Stieg Larssons Millenium-Nicht-Mehr-Nur-Trilogie, zwei Jilliane Hoffman Büchern und einigen Grant County Krimis von Karin Slaughter. Und ich vermisse sie überhaupt nicht :o)

Gehortet

Ana und Zak Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow Fangirl Der Geruch von Häusern anderer Leute Mit Staunen und Zittern

Ana und Zak habe ich mir aus einer Laune heraus am Düsseldorfer Bahnhof gekauft. Ich erhoffe mir eine ähnlich fluffige Geschichte wie bei „Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums“. Immerhin haben beide Bücher mit einer Comic Convention schon mal den Handlungsort gemeinsam. Der Geruch von Häusern anderer Leute wurde zum Mai-Königskind gewählt, außerdem ist das Buch für den Jugendliteraturpreis nominiert. Ich freue mich drauf.

Mit Staunen und Zittern ist so gar nicht mein Beuteschema, aber das Buch ist unser Junititel für den Buchclub. Ich hoffe, dass es mir gefällt, aber wenn nicht, ist es ja glücklicherweise schnell vorbei, bei 158 Seiten ;)

Fangirl und Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow werden in kurzen Zeitabständen von Hanser und dtv veröffentlicht. Da die Bücher zusammengehören, haben sich die Verlage etwas ganz besonderes einfallen lassen und beide Titel in einer gemeinsamen Box an zahlreiche Blogger verschickt. Eine einmalige Aktion. Jetzt wird es aber auch Zeit, dass ich die Bücher mal lese!

Kinoausflüge

Ich habe gerade mein Trakt Profil auf der Suche nach Kinofilmen durchforstet und stelle fest: ich war im April gar nicht im Kino. Huch! Heißt natürlich noch lange nicht, dass ich keine Filme gesehen habe, aber eben keine auf der großen Leinwand. Dafür gab es auf dem kleinen Bildschirm umso mehr Stoff: beim zweiten Teil meines Harry-Potter-Marathons mit Sandy haben wir Filme 5 bis 8 geschaut, und wie immer sind am Ende Tränen geflossen. Always <3

In Vorbereitung auf die Netflixserie habe ich mir außerdem den 2014er Film Dear White People angesehen. Ich hatte das Gefühl, dass einige Witze an mir vorbeigegangen sind, aber trotzdem habe ich einige Male gelacht und vor allen Dingen einiges gelernt! Denn seien wir mal ehrlich: zwar gibt es in jeder Serie und jedem Film mindestens einen Quotenschwarzen, aber in der Regel ist dieser Charakter umzingelt von Weißen und hängt auch nur mit Weißen rum. In Sachen Allgemeinbildung habe ich einiges aufzuholen! (Und Moonlight habe ich immer noch nicht gesehen, mimimi.)

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