März 2017 im Rückblick

Gelesen


Gelesen: 4 | Neu: 4 | SuB: +1 | Seiten: 1696

Unser Königskind im März war Cavaliersreise. Meine Meinung dazu habe ich in einer Rezension festgehalten.

Wolf in White Van habe ich für den Buchclub gelesen. Leider konnte ich mit dem Buch so gar nichts anfangen. Aufgrund des Klappentextes hatte ich auf nerdige Literatur im Stil von „Ready Player One“ gehofft. Bekommen habe ich stattdessen die anstrengende Charakterstudie eines gebrochenen Spielerfinders, dessen Strategiespiel sich als eine über Jahre gestreckte Briefversion von 1.000-Gefahren-Büchern entpuppte.

Das Schloss in den Wolken war dagegen eine positive Überraschung. Obwohl das Buch in den 20ern geschrieben wurde, hat die Autorin recht fortschrittliche Ansichten und die Protagonistin ihren ganz eigenen Kopf.

Auch der Der Circle ist für den Buchclub, aufgrund des Umfangs und des Kinostarts hatten wir hier bereits verabredet, das Buch im Mai zu lesen. Ich habe es ein bisschen vorgezogen, weil der die Leihfrist der Bibliothek drängte. Was sich Dave Eggers hier ausgedacht hat, kann nur gerade noch so in den Bereich Science Fiction eingeordnet werden. Sehr beklemmendes Buch, aber verdammt gut!

Gehortet

The Hate U Give Der Koffer Die letzten Tage der Nacht Transition: Das Programm

Im März haben gefühlt alle Buchblogger Deutschlands The Hate U Give bestellt, nachdem der Preis bei Amazon auf sagenhafte 5,28 € für die Hardcoverausgabe gefallen ist. Die Autorin hat ihr Debüt an die #BlackLivesMatter Bewegung angelehnt. Solange da nicht noch was besseres kommt, darf man das Werk wohl getrost als wichtigstes Buch des Jahres im Bereich Jugendliteratur bezeichnen. Erscheint im Juli bei cbt.

Der Koffer ist unser Königskind für April. Mit Die letzten Tage der Nacht habe ich schon seit einer Weile geliebäugelt, weil es verfilmt werden soll. Das Buch ist außerdem Teil des Literatursalons von Lovelybooks. Transition war mein Trostkauf am Leipziger-Buchmesse-Wochenende. Wenn man schon nicht zur Buchmesse fährt, muss man doch wenigstens ein Buch kaufen, oder? (Irgendeine passende Ausrede gibt’s ja immer)

Kinoausflüge

Hugh Jackmans letzter Auftritt als Wolverine. Und gleichzeitig auch sein bester. Schon der erste Trailer hat ja verraten, dass dieser Film ganz anders wird als die anderen X-Men Filme. Und es wurde nicht zu viel versprochen. Fast alle Mutanten sind tot, Logan heilt nicht mehr und Charles hat Alzheimer, was bei seinen Fähigkeiten leider ziemlich ungünstig ist. Die trostlose Wüstenatmosphäre passt perfekt dazu und das Zusammenspiel von Logan, Charles und Laura ist grandios <3

 

Emma Watson war der Hauptgrund dafür, dass ich Die Schöne und das Biest gerne sehen wollte. Ich mag nämlich den Animationsfilm nicht besonders. Große Überraschungen gabs natürlich nicht, die Handlung ist immer noch die selbe, haha. Und der Prinz sieht immer noch scheiße aus. Wenn man das Original mochte, kann man hier nicht viel falsch machen.

Ein Gedanke zu „März 2017 im Rückblick

  1. Hallo Anja,

    das ist ein schöner Rückblick!

    „Der Circle“ fand ich durchwachsen. Am Anfang war ich begeistert, dann hatte das in der Mitte etwas nachgelassen und die Protagonistin empfand ich als etwas nervig. Erst das Ende hat mich überrascht und etwas versöhnt. Deshalb gab es von mir „nur“ durchwachsene 3 Sterne. Zwar ein gutes Buch mit einigen Schwächen. Zur Zeit lese ich Eggers neues Buch „Bis an die Grenze“ und ich bin sehr gespannt darauf.

    Ich war auch im Kino und habe mir „Logan“ angesehen. Fand ihn auch super! Ein bisschen weniger Gewalt hätte mir besser gefallen, das hatte ich tatsächlich so nicht erwartet. Die Idee, dass Charles und Logan aber mittlerweile sehr alt sind, hat mich fasziniert. Das Mädchen hat auch eine klasse Leistung hingelegt!

    GlG und schöne Ostern wünscht das Monerl

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