Februar 2017 im Rückblick

Gelesen


Gelesen: 3 | Gehört: 1 |Neu: 4 | SuB: +1 | Seiten: 1150 | Minuten: 420

Die Assistentinnen war unser Titel für den Buchclub im März. Offenbar bin ich Chick Lit komplett entwachsen, denn ich war ziemlich enttäuscht. Natürlich darf man an so ein Buch nicht mit allzu hohen Erwartungen rangehen, aber ich hatte zumindest gehofft, gut unterhalten zu werden.

Bei If I Was Your Girl sind sowohl Autorin, Hauptfigur als auch Covermodel trans. Allein das muss man ja leider schon hervorheben, weil es nicht selbstverständlich ist. Ich fand es toll, dass es in dem Buch nicht um Amandas Transition geht, sondern das Buch eine normale Highschool-Liebesgeschichte erzählt. Das macht den Plot zwar eher langweilig für Leser, die schon 10.000 Bücher dieser Art gelesen haben, aber es ist kein „Problembuch“ über Transpersonen, sowas brauchen wir auch! Die Sprecherin Samia Mounts macht außerdem einen fantastischen Job und hat mir an einigen Stellen die Tränen in die Augen getrieben.

Salz für die See war eigentlich das Januarbuch für das Jahr der Königskinder, ich habe es aber erst im Februar beendet. Wow. Was für ein beeindruckendes Buch über eine Gruppe von Flüchtlingen, die versuchen, sich auf der Wilhelm Gustloff vor der russischen Armee zu retten. Es wird definitiv nicht mein letztes Buch von Ruta Sepetys bleiben. Was für ein Glück, dass sich ihre anderen Bücher bereits auf meinem SuB befinden :o)

Im Februar war dann das Königskind Alles, was ich sehe an der Reihe. Mir hat das Buch an sich gut gefallen, aber rückblickend weiß ich nicht ganz, was ich von dem Twist halten soll. Wie der Klappentext bereits enthüllt, gibt es einen bestimmten Grund, aus dem Maggie Ben sehen kann. Und dieser Grund passte für mich nicht so ganz zum restlichen Buch, auch weil es nicht erklären kann, woher diese Fähigkeit kommt.

Gehortet

Die Assistentinnen Cavaliersreise: Die Bekenntnisse eines Gentlemans Das Schloss in den Wolken Die Terranauten

Die Assistentinnen brauchte ich für den Buchclub, Das Schloss in den Wolken ist das Königskind für den März. Cavaliersreise wr Überraschungspost aus dem neuen Königskinderprogramm, über die ich mich sehr gefreut habe. Und Die Terranauten habe ich mir spontan für den Lovelybooks Literatursalon bestellt. Warum ist das nur so dick, wann soll ich das lesen? Aaaaah!

Kinoausflüge

James McAvoy war hauptsächlich der Grund, warum ich unbedingt Split sehen wollte. James war super, der Film selbst…hmm. Nicht ganz mein Genre, auch wenn er übernatürliche Elemente hat. Den Twist am Ende fand ich überraschend, aber nicht beeindruckend. Das große Zeitalter der Twists ist aber wohl vorbei, es ist halt alles schon mal dagewesen. Gespannt bin ich trotzdem, was M. Night Shyamalan da für die Zukunft plant.

 

Ich möchte ja jedes Jahr aufs Neue am liebsten alle oscarnominierten Filme sehen, natürlich schaffe ich es nie. Hidden Figures hat aber noch geklappt und der Film war wirklich gut. Eine typisch amerikanische Patriotengeschichte, gleichzeitig aber auch ein wichtiges Stück Geschichte mit einem gut aufgelegten Frauentrio.

Und sonst so

Der Februar ist schon wieder so lange her, was hab ich da bloß gemacht? Hmm. Den Großteil meiner Freizeit habe ich glaube ich zuhause verbracht und entweder ein bisschen gelesen oder Serien bei Netflix gesuchtet. Mein DSL-Verbrauch sagt das jedenfalls, der war nämlich doppelt so hoch wie im Vormonat. Ups. Es war aber auch Karneval, was soll man da sonst machen, wenn man sich in der Wohnung versteckt?

Sehr cool war, dass ich 9 Personal Training Einheiten in einem nahegelegenen Fitnessstudio gewonnen habe. Der Trainer foltert mich ziemlich, es macht aber auch Spaß. Und die verbindlichen Termine helfen hervorragend dabei, den inneren Schweinehund zu überwinden, der steht mir sonst nämlich ziemlich im Weg.

2 Gedanken zu „Februar 2017 im Rückblick

  1. Einen interessanten Rückblick hast Du da für den Februar zusammengestellt.

    Highschool-Liebesgeschichten sind nicht unbedingt mein liebstes Genre, aber ich finde es auch ganz toll, dass die Transidentität als ganz normaler Lebensbestandteil angesehen und nicht als Problem thematisiert wird. Es sollte viel mehr Bücher geben, die die Vielfalt als selbstverständlich ansehen und auch andere Lebenswegeg aufzeigen, ohne ein Drama draus zu machen.

    Ich höre gerade die Terranauten und auch in der Hör-Version sind es fast 17 Stunden. Hab viel Spaß damit!

    LG Gabi

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