KW 12 Was bisher geschah

Die Woche im Rückblick

Am Samstag habe ich mich auf dem Weg nach Köln zum zweiten Bookup im Buchladen Neusser Straße in Köln-Nippes gemacht. Da gleichzeitig auch der Indie Book Day stattfand, wurden uns einige Bücher aus Indieverlagen vorgestellt. So richtig angelacht hat mich davon leider keins bzw. waren die Titel teilweise auch einfach nichts für meinen sehr schmalen Geldbeutel. Letztendlich ist es dann ein Taschenbuch von meiner Wunschliste geworden, dessen Verlag leider nicht mehr als Indie durchgeht. Aber was solls.

Heute habe ich dann einen entspannten Tag bei meiner Mutter verbracht. Nichts weltbewegendes, aber es tat gut :) Wir waren lecker essen und dann haben wir gefühlte 1000 Schmuckdöschen und meine alten Schulfotos durchgeguckt. Was man da alles so findet!

Angelesen

An jedem einzelnen Tag I'll Give You the Sun I Was Here Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel

An jedem einzelnen Tag und I’ll Give You The Sun habe ich in dieser Woche beide beenden können. Zu ersterem wird auf jeden Fall noch eine Rezension folgen. Das Hörbuch hat mir aber auch gut gefallen. Jetzt lese ich gerade Der Tag, an dem der Goldfisch aus dem 27. Stock fiel und drücke Ian die Daumen, dass er den Sturz am Ende des Buches übersteht. Außerdem habe ich mir bereits ein neues Hörbuch heruntergeladen, aber noch nicht begonnen: I was here von Gayle Forman. Ich bin gespannt, was mich erwartet!

Angesehen

Keine einzige Serienepisode in dieser Woche :( Dafür habe ich gestern Wie ein einziger Tag gesehen, um meine Bildungslücke zu schließen. Hach ja, was soll ich sagen. Ganz schön schnulzig. Und der Anfang erinnerte mich an eine Erzählung meiner Omi, die leider überhaupt nicht romantisch war, das stieß mir leider sauer auf.

Aufgeschnappt

Manchmal findet man ja Artikel auf Blogs, die man gerne liest. Warum soll man die nicht auch ein bisschen teilen? Würde ich gerne etwas mehr tun, deshalb hier eine kleine Auswahl an Links.

Christian von Skys Buchrezensionen fragt sich, wo die deutschen Bücher mit und über nicht-heterosexuelle/n Charaktere/n sind. Gute Frage, mir ist nämlich auf Anhieb auch nur EIN Buch eines deutschen Autors eingefallen, ansonsten nur Übersetzungen.

Herr Booknerd wirft ähnliche Fragen auf, weitet das Problem aber auf alle wichtigen Themen im Jugendbuchbereich aus.

intellectures hat einen Artikel über die Bloggerpatenaktion der Leipziger Buchmesse geschrieben. Ich stimme Thomas zu, dass die Messe die Aktion ruhig mehr hätte bewerben können, damit die Leser auch darauf aufmerksam werden. Die Aktion wohlgemerkt, nicht die Blogger selbst. Denn der Satz „Wenn die Messe Aufmerksamkeit durch Blogger will, dann muss sie auch Aufmerksamkeit an die Blogger zurückgeben.“ zeigt mal wieder das gespaltene Selbstbild der Buchbloggerlandschaft. Auf der einen Seite wollen die Blogger gebauchpinselt werden, nicht als „Werbeplattform“ missbraucht, gleichzeitig möchten sie aber auch als seriöse Journalisten auftreten. Nun, es gibt eine Menge Zeitungen und Journalisten, die über die Buchmesse berichtet haben. Die verlangen aber im Gegenzug auch nicht, dass die Messe ihre Hallen mit Werbung für eben diese Zeitungen plakatiert, oder? ;)

3 Gedanken zu „KW 12 Was bisher geschah

  1. Die Medien, ob Zeitungen, Radio oder TV, wurden im Gegensatz zu den Bloggern nicht verbindlich aufgefordert, eine Preisnominierung zu besprechen und auf den eigenen Seiten zu bewerben. Da ist der selbstverständliche »Zugriff« der Messe doch schon ein anderer. Die Buchmesse tut nämlich so, als sollten Blogger doch dankbar sein, dass sie sogar wie Journalisten akkreditiert werden. Blogger sollten anfangen, sich selbst ernst zu nehmen, statt sich ständig unter Wert zu verkaufen, dankbar für jeden Happen zu sein und aus Gründen eines Augenzwinkerns die tatsächlichen Zusammenhänge zu verdrehen.

    1. Blogger sollten so vieles, aber glücklicherweise müssen sie nicht. Und Gott sei dank gibt es da draußen auch so einige Blogger, die nicht „dankbar für jeden Happen“ sind, sondern sich vorher überlegen, ob sie bei einer Aktion dabei sein wollen oder nicht. Und diese Blogger posten dann für gewöhnlich auch im Nachhinein keinen Beitrag, in dem sie sich über ihre eigene Dummheit ärgern und diese auf die gesamte Bloggerlandschaft zu übertragen versuchen.

  2. Hallöchen liebste Anja,
    ich habe „Wie ein einziger Tag“ damals zuerst gelesen und dann geguckt und ja es ist schon schnulzig, aber es ist auch irgendwie schön.
    Ich bin super gespannt auf Ians Geschichte. Ich freue mich schon sehr darauf dieses Buch zu lesen. :*

    Liebst, Lotta

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