[Film] Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth


Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth ist eine Buchverfilmung und basiert auf der gleichnamigen Reihe des Autors James Dashner. Der Film startete am 17. Oktober 2014 in Deutschland, eine Fortsetzung befindet sich bereits in Produktion und wird voraussichtlich am 24. September 2015 bei uns anlaufen. U. a. mit dabei sind der aus Teen Wolf bekannte Dylan O’Brien, Kaya Scodelario (Skins), Thomas Brodie-Sangster (Game of Thrones) und Will Poulter (Wir sind die Millers).

Orientierungslos und ohne jegliche Erinnerung landet Thomas auf einer mysteriösen Lichtung, die von einer Gruppe männlicher Jugendlicher bevölkert wird. Die Lichtung wird von einem unheimlichen Labyrinth eingerahmt. Teil der Gruppe sind u. a. der Anführer Alby, sein Stellvertreter Newt und der Läufer Minho. Thomas erfährt, dass die Jungs teilweise seit drei Jahren auf der Lichtung leben und die Läufer im Labyrinth vergeblich nach einem Ausgang suchen. Doch Thomas Ankunft verändert etwas. Plötzlich werden die Läufer am hellichten Tag von furchtbaren Monstern, Griewer genannt, angegriffen und nur kurz darauf wird ein Mädchen auf die Lichtung geschickt, das Thomas zu kennen scheint. Eine Notiz verkündet, sie sei für immer die letzte. Der Gruppe bleibt nicht mehr viel Zeit, dem Labyrinth zu entkommen.

Nach den tollen Trailern war die Vorfreude auf Maze Runner riesig. Aber ein bisschen Angst hatte ich auch, denn oft genug entpuppt sich eine Buchverfilmung als Flop, bei dem man vor Grauen kaum hinsehen kann.

Glücklicherweise waren alle Sorgen unbegründet. Regisseur und Drehbuchautoren liefern hier einen unglaublich spannenden und weitestgehend der Buchvorlage treuen Film ab. Ein Besuch im Kino lohnt sich also! Gespannt war ich natürlich auf Dylan O’Brien, den ich vor allem als liebenswerten Trottel aus Teen Wolf kenne. Der Schauspieler beweist hier aber, wie bereits in seiner TV Serien Hauptrolle, dass er glaubwürdig in unterschiedliche Rollen schlüpfen kann. Besonders positiv aufgefallen ist mir allerdings Thomas Brodie-Sangster als Newt, der es mühelos schafft, trotz seines fast schon kindlichen Aussehens Autorität und Erfahrung auszustrahlen, sodass man ihm die Rolle des Stellvertreters bzw. Anführers abkauft. Ich freue mich schon sehr darauf, in den folgenden Filmen mehr von ihm zu sehen.

Auch die Effekte sind für das vergleichsweise winzige Budget von 34 Mio US-Dollar gelungen. Das Labyrinth erfüllt die Erwartungen und die animierten Griewer sind furchterregend und eklig, genau wie sie sein sollen.

Maze Runner ist auf jeden Fall eines der Buchverfilmungs-Highlights 2014 und wird für mich wahrscheinlich nur noch vom dritten Tribute von Panem Film übertroffen werden. Unbedingt ansehen!

Bilder © 2014 Twentieth Century Fox

2 Gedanken zu „[Film] Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth

  1. Auch wenn ich nicht ganz so begeistert von dem Film bin wie du [ich habe 3,5* vergeben], finde ich insbesondere die Punkte, denen ich nur zustimmen kann, sehr schön beschrieben – auch mir haben Dylan O’Brien und die Atmosphäre sehr gefallen. Ich fand aber doch, besonders zum Ende hin, dass das Ganze etwas unlogisch und unbeholfen wirkte, wie eben dass der von Will Poulter gespielte „Bösewicht“ [dessen Namen ich grade vergessen habe] am Ende tatsächlich noch im Labor auftaucht. Das war glaube ich im Buch ja auch so, aber dennoch, mal ehrlich, wie soll denn das möglich sein?

    Es wären fast nur 3 Punkte geworden bei mir, weil mir das Ganze dafür nicht außergewöhnlich genug war auch von den Leistungen der anderen Schauspieler her, aber Patricia Clarkson hat’s bei mir voll raus gerissen. Das finde ich ja so genial, also ne :D

    1. Du meinst Gally ^^ Ja das fand ich auch blöd gelöst, weil sein Auftauchen eigentlich unmöglich war. Im Buch war das Ende anders, da hat es gepasst.

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