Neder, Christine: 90 Nächte, 90 Betten

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Seiten: 240
Preis: 14,95 €, Hardcover
ISBN: 9783862650361
Erscheinungsdatum: April 2011
Bewertung:

Christine Neder wohnte in München, als sie einen Praktikumsplatz in Berlin bekam. Weil sie keine Lust hatte sich eine Wohnung zu suchen kündigte sie ihren Freunden an, sich drei Monate lang durch die Betten der Hauptstadt zu schlafen. Was wie ein Scherz klingt hat sie tatsächlich in die Tat umgesetzt. 90 Tage lang hat sie (fast) jede Nacht in einer anderen Unterkunft geschlafen und dabei jede Menge Leute kennengelernt. Diese verrückte Zeit hat sie erst schriftlich auf ihrem Blog und in ihrer Spiegel Kolumne festgehalten und jetzt als Buch publiziert. In 90 Nächte, 90 Betten sind alle 90 Übernachtungen inklusive der dazugehörigen Couchsurfer und Facebooker vereint.
Jedem Tag wird ein kleines Kapitel mit Foto aus der jeweiligen Wohnung gewidmet. Die Berichte konzentrieren sich dabei immer auf einen oder mehrere Aspekte der Übernachtung, sodass es keine langweiligen Ablaufbeschreibungen werden.

Natürlich habe ich letztes Jahr überhaupt nichts von Christine Neder mitbekommen, weil ich Spiegel Online nicht lese. Stattdessen habe ich in einem Lokalblättchen von ihrem Buch erfahren und es mir direkt danach bestellt. Couchsurfing, das hatte ich schon mal gehört, doch nie richtig wahrgenommen. Aber jemand, der 90 Tage lang auf fremden Sofas übernachtet – das klang so spannend. Es gibt nur wenige Sachbücher, die mein Interesse wecken können, dieses hier gehört definitiv dazu. Die Autorin zitiert in ihrem Buch auch mehrere Blog- und Kolumnenkommentare, die ihr Vorhaben anzweifeln und sie für verrückt erklären. Ich hätte mich zwar nicht so drastisch ausgedrückt, aber auch meine Zweifel gehabt. Dass Christine die 90 Tage unbeschadet überstanden hat zeigt, dass die Welt doch nicht ganz so böse ist, wie man denkt. Und macht mir Mut, Couchsurfing irgendwann selbst mal zu testen.

Christine betont im Buch übrigens, dass es sich bei Couchsurfing definitiv nicht um eine erotische Angelegenheit handelt, sondern es nur ums Übernachten und sich kennen lernen geht. Und wo steht das Buch bei uns? Natürlich in der Erotik ;-)

Eine unterhaltsame Reise durch die Viertel und Betten Berlins, die Lust darauf macht, Couchsurfing selbst einmal auszuprobieren!


2 Gedanken zu „Neder, Christine: 90 Nächte, 90 Betten

  1. Couchsurfing – hm – keine Ahnung was ich da im ersten Moment von halten soll, aber es klingt nach einer Aktion, die absolut nichts für mich wäre.

    Im ersten moment dachte ich auch eher an das übliche Klischee, wie man sich irren kann. Vlt solltest du mal anmerken,d as die Kategorie falsch ist?

    All die aufgezählten Dinge (und das waren nur gefühlte 1/100 von den Sachen die tatsächlich aufgezählt wurden) machen ebenfalls bubu wenn der lieblingsneffe bubu macht. sonst kann der lieblingsneffe nämlich nicht bubu machen. das „und“ stammt von ihm – das ist so zucker wenn er das sagt %D so ein typischer tante-neffe moment, für aussenstehende eher uninterssant^^;

  2. Also ich würd mich Couchsurfing nicht trauen XD Dazu bin ich wohl nicht sozial genug! *lol*

    Wieso steht das Buch denn bei euch in der Erotik? XDD Gibts da von den Verlagen keine Infos zu, wo welches Buch einzuordnen ist (so hatte ich mir das bisher immer zugestellt).

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