Doetsch, Richard: Die 13. Stunde

Originaltitel:
The 13th Hour
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Themen:
, ,
Reihe:
-
Seiten: 413
Preis: 14,99 €, Trade Paperback
ISBN: 9783785760369
Erscheinungsdatum: 17.06.2010
Bewertung:

Dass sich das eigene Leben innerhalb einiger Stunden vollkommen verändern kann, muss Nicholas Quinn eines Tages schmerzhaft am eigenen Leib erfahren. Morgens noch hat er gemütlich mit seiner geliebten Frau Julia gefrühstückt, abends kurz vor 22 Uhr sitzt er im Verhörraum eines Polizeireviers und wird des Mordes an ihr verdächtigt. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, erschüttert gleichzeitig auch ein Flugzeugunglück mit 212 Toten die Stadt.
Und dann taucht plötzlich ein geheimnisvoller Mann auf, der sich als Nicks Anwalt ausgibt und ihm mitteilt, dass er den Mord an seiner Frau ungeschehen machen könne. Er überreicht ihm eine goldene Taschenuhr und einen Brief mit Erklärungen und beschwört Nick, dass er nur zwölf Stunden Zeit habe, Julia zu retten. In der dreizehnten Stunde sei alles verloren. Natürlich versteht Nick nicht ein Wort, bis er sich völlig unvermittelt im Haus seines Freundes wiederfindet…und zwar zwei Stunden zuvor, nämlich um 20 Uhr! Fortan durchlebt Nick den Tag noch einmal rückwärts und unternimmt alles, um Julias Leben zu retten. Dabei hat er immer nur eine Stunde Zeit, etwas zu verändern, bis ihn die goldene Uhr weitere zwei Stunden zurückführt, um wieder eine Stunde neu zu erleben. Doch egal wie sehr sich Nick auch bemüht, das Ergebnis ist immer weitaus schlimmer als vorher. Alles scheint auf einen Einbruch bei Julias Mandanten hinzudeuten, doch Nick bleibt nicht viel Zeit, um die Zusammenhänge zu entschlüsseln und mehr als eine Katastrophe ungeschehen zu machen…

Die 13. Stunde hat mich vor allem durch seinen Rückentext angesprochen, auch wenn – wie so oft – die Beschreibung unstimmig ist. So ist der erste Satz z. B. „11:00 Uhr – Ein Passagierflugzeug stürzt ab.“ Das Flugzeug stürzt aber erst kurz vor 12 ab. Oder die Tatsache, dass Julia ermordet wird, weil sie die Absturzursache kennt. Vollkommener Quatsch, sie hat keine Ahnung davon. Aber egal. Das Buch ist trotzdem unglaublich spannend und verursachte mir schwitzige Hände. Da es in der Geschichte um Zeitreisen geht, bleibt natürlich auch das obligatorische Paradoxon nicht aus, aber darüber kann ich gut hinwegsehen. Auf jeder Seite fiebert man mit Nick und leidet mit ihm, wenn sein so gut überlegter Plan fehlschlägt und er erneut Julias Tod miterleben muss oder sogar schlimmeres. Sehr lesenswert!


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