Zink, Michelle: Die Prophezeiung der Schwestern

Originaltitel:
Prophecy of the Sisters
Autor:

Verlag:

Themen:
,
Reihe:
Die Prophezeiung der Schwestern 1 von 3
Seiten: 416
Preis: 17,95 €, Hardcover
ISBN: 9783570137215
Erscheinungsdatum: 03.08.2009
Bewertung:

Nach dem mysteriösen Tod ihres Vaters ist für Lia und ihre Zwillingsschwester Alice nichts mehr so, wie es vorher war. Nicht nur erscheint ein merkwürdiges Zeichen an Lias Handgelenk, sondern gemeinsam mit ihrem Freund James entdeckt Lia auch eine uralte Prophezeiung, in der es um Zwillingsschwestern geht. Wie es das Schicksal will, bezieht sich die Prophezeiung auf Lias Familie und somit auf sie selbst und Alice. Eine der Zwillinge ist das Tor, durch das der gefallene Engel Samael auf die Erde zurückkehren kann, um Chaos über sie zu bringen. Die andere ist der Wächter, der das Tor beschützen und die Wiederkehr Samaels verhindern soll. Leider hat sich das Schicksal einen Scherz erlaubt: nicht die berechnende Alice wird als Tor geboren, sondern Lia, die lieber sterben würde, als für den Untergang der Welt verantwortlich zu sein. Und da Alice sich auf der Seite des Bösen viel wohler fühlt als in ihrer Rolle als Wächter, muss Lia nicht nur den Verlockungen Samaels widerstehen und gegen die Intrigen ihrer Schwester kämpfen, sondern gleichzeitig auch einen Weg finden, die Prophezeiung für immer zu beenden. Zur Seite stehen ihr dabei ihre neuen Freundinnen Sonia und Luisa, die an ihrem Handgelenk genau wie Lia ein Zeichen tragen, das dem ihren zum Verwechseln ähnlich sieht.

Meine Entscheidung, dieses Buch zu lesen, basierte – mal wieder – allein auf der Covergestaltung. Sieht schön aus, oder? Leider ist das Buch nicht so schön wie es von außen aussieht. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lia erzählt. Und zwar im Präsens. Bereits auf der ersten Seite stolperte ich darüber. Mal davon abgesehen, dass diese Erzählform eher unüblich ist, sind mir leider mehrere Tempusfehler aufgefallen. Ob man dafür jetzt die Übersetzung oder das Original verantwortlich machen muss, kann ich nicht sagen, aber so etwas darf eigentlich nicht passieren und ist peinlich. Die Geschichte selbst ist eigentlich ganz nett und endlich mal was anderes als der Vampireinheitsbrei. Das Buch konnte mich aber dennoch nicht überzeugen. Die Schreibweise hat mich einfach nicht mitgerissen. Und für die Tatsache, dass es sich schon wieder um den Auftakt zu einer Trilogie handelt, gibt es nochmal extra Minuspunkte. Lieber was anderes lesen.