Picoult, Jodi: Beim Leben meiner Schwester

Originaltitel:
My Sister's Keeper
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Themen:
, ,
Reihe:
-
Seiten: 480
Preis: 9,95 €, Taschenbuch
ISBN: 9783492247962
Erscheinungsdatum: 01.09.2006
Bewertung:

Anna Fitzgerald wurde in einem Reagenzglas gezeugt, um als Verwandte mit 100%iger genetischer Übereinstimmung das Leben ihrer leukämiekranken Schwester Kate zu retten. Aus der geplanten einmaligen Spende des Nabelschnurbluts werden mit den Jahren mehrere Eingriffe. Immer wenn Kates Leukämie wieder aktiv wird, muss Anna ebenfalls ins Krankenhaus, um Blut und schließlich auch Knochenmark spenden. Als Anna 13 Jahre alt ist, versagen Kates Nieren. Doch Anna weigert sich, auch noch eine ihrer Nieren herzugeben und nimmt sich einen Anwalt, der dafür sorgen soll, dass Anna in medizinischen Fragen selbst über ihren Körper bestimmen kann. Dies hätte unweigerlich Kates Tod zur Folge. Während sich Annas Vater Gedanken darüber macht, ob Anna zuviel zugemutet wurde, kann Annas Mutter die Entscheidung ihrer Tochter nicht akzeptieren und versucht, das Gerichtsverfahren zu stoppen. Zur Unterstützung des Gerichts wird zusätzlich eine Verfahrenspflegerin bestellt, die die Familie unter die Lupe nehmen und dem Gericht eine Empfehlung geben soll, ob Anna wirklich in der Lage ist, Verantwortung für sich zu übernehmen. Doch egal, wie das Verfahren ausgeht, es wird keine Gewinner geben…

Das Buch wird kapitelweise aus der Sicht jeweils einer Person erzählt und ist außerdem im Präsens geschrieben. Im Gegensatz zum vorherigen Buch hat mich das allerdings überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil, ich habe es erst nach über 100 Seiten bemerkt, da die Geschichte so spannend erzählt ist!
Nachdem der Kinofilm angekündigt war, wollte ich nicht nur diesen sehen, sondern unbedingt vorher das Buch lesen, um einen guten Vergleich zu haben. Ich bin es gewöhnt, dass Filme schlechter sind als ihre Vorlage, das ist eigentlich immer so. Aber was aus diesem Buch gemacht wurde, ist furchtbar! Mir hat das Buch richtig gut gefallen und das Ende war für mich so schockierend, dass ich geweint habe. Davon war im Film nichts zu spüren! Zwar hat er sehr auf die Tränendrüse gedrückt und es waren auch einige schöne Szenen dabei, die ich aus dem Buch genau so in Erinnerung hatte, aber das Ende wurde – wie ich befürchtet hatte – komplett verändert. Also: das Geld lieber in das gute Buch investieren und sich den schlechten Film sparen.


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