Abedi, Isabel: Lucian

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Reihe:
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Seiten: 553
Preis: 18,95 €, Hardcover
ISBN: 9783401062037
Erscheinungsdatum: 01.09.2009
Bewertung:

Als Rebecca eines Abends beim Ausmisten mit ihrer Mutter und deren Lebensgefährtin einen alten Teddybären aus ihrer Kindheit findet, verspürt sie einen feinen Riss in ihrem Innern. Diesem folgt ein unerklärliches Gefühl von Leere. In derselben Nacht taucht das erste Mal ein mysteriöser Junge auf. Er steht vor ihrem Fenster und starrt zu ihr hoch.
Es bleibt nicht bei dieser Begegnung. Sie und Lucian, wie sich der Junge nennt, laufen sich von da an immer öfter scheinbar zufällig über den Weg. Noch dazu fühlen sie sich stark voneinander angezogen, obwohl sie sich gar nicht kennen. Rebecca erfährt, dass Lucian keine Erinnerung an seine Vergangenheit besitzt. Dafür scheint er alles über Rebeccas Vergangenheit zu wissen. Jede Nacht träumt er von ihr. Doch bevor die beiden mehr über ihre Verbindung erfahren können, werden sie gewaltsam voneinander getrennt, als Rebecca von ihrer Mutter nach Amerika geschickt wird. Mit schmerzhaften Folgen für beide, die keiner ahnen konnte.

Ich wollte schon lange mal ein Buch von Isabel Abedi lesen, bin aber bisher nie dazu gekommen. Doch als jetzt das Leseexemplar von Lucian in meine Reichweite gelangte, gab es keine Ausrede mehr. Ich habe von Anfang an bereits eine Ahnung davon gehabt, was es mit Lucian auf sich haben könnte und lag mit meiner Vermutung am Ende auch gar nicht mal so falsch. Dies tut der Spannung aber keinen Abbruch. Und zwei Pluspunkte konnte das Buch bei mir sowieso schon vor dem Lesen sammeln: 1. es ist in sich abgeschlossen und keine Trilogie und 2. es geht nicht um Vampire. Danke! Isabel Abedi zeigt, dass man die inzwischen ziemlich ausgelutschte Geschichte „Mädchen trifft mysteriösen Jungen“ auch mal etwas variieren kann. Mich hat das Buch jedenfalls sehr gefesselt, sodass ich zur Abwechslung mal nicht übermäßig lange gebraucht habe, um es auszulesen.


4 Gedanken zu „Abedi, Isabel: Lucian

  1. Ich fand das Buch zwar auch ganz schön, aber nicht soo toll wie du. Ich fand, das es zu wenig Drama hatte, was Janne und Rebecca angeht. Ich meine – Wenn meine Mutter fast zugelassen hätte, das ich sterbe, nur weil sie denkt, Lucian wäre ein Stalker, bin ich dann nicht sauer auf sie? Rebecca tut das einfach so ab, als wäre da nichts.

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